geist- und kunstfeindliches Spielfeld
Es handelt sich um ein staatlich gefördertes geistig unterbelichtetes, handwerklich ungenügendes, wirtschaftlich nur für anderweitig Alimentierte attraktives, geist- und kunstfeindliches Spielfeld von Leuten, die für die Volkshochschulkurse in Schnitzen, Klöppeln, Backen und dergleichen zu ungeschickt sind. Sie interessieren sich nicht für Typografie, schon gar nicht für Schrift, sie weigern sich, Bücher zu lesen, sie schreiben sogar die Namen ihrer Autoren falsch („Ernst Jandel“, Foto), aber sie treten auf ihren öffentlich finanzierten Messen auf so beharrlich wie die Mücken im Sommer bei den Blaubeeren im Walde und ehren sich gegenseitig für ihre schrecklichen, schrecklichen „Bücher“, die jeder Mensch, so er sie bei sich zu Hause findet, ins Altpapier geben sollte, weil sie seinen Grips beleidigen und sein Gefühl für Schönheit mit Füßen treten.
So formuliert Herr Martin Schröder auf seiner der Schönheit und dem Handwerk gewidmeten Seite und wie recht er hat. Und wie wütend ihn das macht.
Es ist gut, wenn noch Wut entsteht bei Schrott und Schund, nicht nur alternativ-liberales Übersehen oder Nicht-Wahr-Nehmen.
Ich ärgere mich auch über Dummheit. Immer mehr. Immer mehr wenn ich sehe wie Dummheit durchkommt.
In Hamburg bei uns kommt sie sogar auf ein Speicher-Dach, filharmonisch ;=(