Robbie Williams
entartet wieder...
so stach mir der Artikel im FeedReader in die Augen, gemeint war wohl in schlechtem Simplenglish,. daß er wieder entertaint, aber so passt es auch.
entartet wieder...
so stach mir der Artikel im FeedReader in die Augen, gemeint war wohl in schlechtem Simplenglish,. daß er wieder entertaint, aber so passt es auch.
Auf meine Mail an die besagte Fotogalerie habe ich keine Antwort bekommen. Wahrscheinlich wurde sie nicht verstanden, da sie in deutscher Sprache abgefaßt war 
Dann ist mir aber gleich wieder etwas Bemerkenswertes begegnet:
In der WELT mokiert man sich über Theater-Gepflogenheiten: The-truth-about-Dramaturgisch:
"2beornot2be" heißt das Spektakel, mit dem gestern das Hamburger Thalia-Theater neu eröffnet wurde. Heute folgt als zweite Premiere "The truth about the Kennedys". Wahrscheinlich gibt es auch irgendwo einen "Translation Counter", wo man sich die Titel notfalls erklären lassen kann
Ich denke aber, "2beornot2be" ist überhaupt kein English-Pidgin oder Theater-Englisch, wahrscheinlich ist das nur die Ergebnis eines sich wohl irgendwie proflilierenwollenden Projekt-Teams?
Und nochdazu schlecht gelungen. Wenn schon Computer-Slang-English-Hype-Business2Business-Quatsch nachmachen, dann auch richtig und zwar dann "2bornot2b"
und Photographien verkauft man nur auf englisch?
Ich bin da über die Webseite einer Hamburger Galerie in Hamburg gestolpert und habe festgestellt, daß die gesamte Webseite nur in englischer Sprache abgefaßt ist.
Was soll das?
Ich habe mal per Mail dort angefragt, warum das so ist. Vielleicht erhalte ich ja eine Antwort.
Grundsätzlich habe ich diese Fragen an Webseitenbetreiber oder andere Veröffentlicher, die ihre eigene Sprache nicht mehr benutzen:
Und wenn man in Deutschland veröffentlicht, wo deutsch gesprochen wird, warum dann nicht in deutscher Sprache?
Weltoffenheit bedeutet, daß man neben der eigenen Sprache auch noch weitere Sprachen spricht, aber doch nicht daß man die eigene Sprache
nicht spricht?
Etwas ratlos… vielleicht haben Sie eine Antwort?
Ich habe mir vorgenommen, diese Fragen nun öfter zu stellen. Ob Antworten kommen?
hat der deutsche Botschafter bei der Eröffnung des deutschen Pavillions auf der Biennale in Venedig nicht bedacht, oder er hat eine alte Diplomaten-Regel (und Lebensweisheit) einfach ignoriert.
Jedenfalls berichtet die FAZ in einem Kommentar über die aktuellen Sprachgepflogenheiten:
Im „Paradiso“ am Eingang der venezianischen Giardini trifft man, zwei Tage ehe die Biennale ihr Tore öffnet, auf Liam Gillick, den Briten, der eingeladen wurde, den deutschen Pavillon zu bespielen. Seine Bereitschaft, einige Sätze auf Deutsch vorzubereiten, sei eine Fehlinvestition gewesen. Denn amüsiert berichtet der Künstler, im deutschen Haus werde inzwischen nur noch englisch gesprochen. So darf es einen auch nicht verwundern, dass die Eröffnung des Pavillons zu einem grotesken Akt der Servilität geriet. Der deutsche Botschafter in Rom las seine Rede ausschließlich auf Englisch ab. Vielen verschlug es denn auch die Sprache, dass der Vertreter der Bundesrepublik sich nicht auf Deutsch und Italienisch ausdrücken wollte.
Ich kann es langsam nicht mehr einschätzen. Ist es Gedankenlosigkeit, Wichtigtuerei, falsch verstandener Kosmopolitismus?
Ich weiß es nicht.
Erhielt ich doch gerade eine in englischer Sprache abgefaßte Einladung zu einem Konzert in Hamburg mit nichtenglischen Musikern, welches sich an ein nichtenglisches, nämlich an das Hamburger Jazz-Publikum, richtet. Warum ist es in Englisch abgefaßt?
Ich wundere mich nur noch.