Ausgezeichnete Öffentlich-Rechtliche Verdummung

Da werden bayerische Fernsehpreise vergeben und ich glaub es einfach nicht.
So wie das da gelaufen ist, hätte die Verleihung am Muttertag stattfinden müssen.

Eine Sendung, welche mit Einfühlungsvermögen und Augenzwinkern die Probleme adeliger Single-Frauen vorstellte, erhält den Preis ebenso wie Christiane Hörbiger, die für Ihr Lebenswerk ausgezeichnet wird und in der Laudatio neben die Dietrich und die Garbo gestelt wird.

So wird mit unseren Fernsehgebühren das miese alte Frauenbild wieder herausgekramt und betoniert.

Die Hörbiger hat ja nun in den Produktionen der letzten Jahre nichts anderes getan, als die dumme Gans im rosa Chanelkostüm mit gefülltem Geldbeutel und leerem Hirn zu spielen, die dann von einem souveränen Gentleman (die Besetzungen wechseln) gerettet wird.

Hab ich ja schon mal hier auf kultur-banal.de beschrieben: Kulturauftrag? Das Frauenbild im Fernsehen

Frauen sind anscheinend immer noch eine Bedrohung der Männermacht, werden immer noch schlecht bezahlt und müssen aus ihren Tätigkeitsfeldern "zurück an den Herd". Dafür bekommen sie dann als Dröhnung Christine Neugebauer oder Christiane Hörbiger vorgesetzt. 

Es wird Zeit, dass diese permanente, öffentlich finanzierte Verdummung thematisiert und diskutiert wird.

 

 

Sie können es einfach nicht zugestehen

Weltmeisterinnen
Gerade mal im Fotostrecken-Titel können sie das Wort benutzen (und die Meldung erst als vierte plazieren…), die Herren Journalisten

das muß einen Grund haben, diese Sperre:

ist das tatsächlich so ein Schock für die Männer?
Sind denn die Männer Weltmeister und nur die Männer?
Nehmen die Frauen den Männern jetzt auch diese Rolle weg?

Oder was sind die Gründe für dieses Verschweigen, dieses Ignorieren, Nicht-Würdigen?