Familienministerium …
nicht nur, daß GWesterwelle ebenso wie seine Spezls in dem undurchsichtigen Firmengeflecht des Herrn Boersch mitgefischt hat1 und diesen zur Belohnung auf Reisen mitnimmt, nein jetzt ist auch einer aus dieser Clique im Außenministerium selbst an leitender Position untergekommen…
für diesen Posten ist Herr Arntz durch seine frühere Tätigkeit für eine Glücksspielfirma in der Karibik ja bestens qualifiziert.
Die können sich nicht schämen. Die wissen ja nicht mal was das ist.
Aber dass der Außenminister Außenpolitik mit Geschäftemacherei verwechselt, ist schon sehr schlimm. So gibt er in einem Interview von sich:
„Der linke Zeitgeist hält Geschäftemachen für fragwürdig. Die Gesellschaft muss sich daran gewöhnen, dass das künftig anders ist“2
Nein, Herr GWesterwelle, Außenpolitik ist nicht nur Wirtschaftspolitik und Wirtschaft ist nicht nur Geschäftemachen. Ich glaube nicht, daß sich die Gesellschaft an solch schmierigen Nepotismus, wie Sie ihn unverhohlen und in voller Überzeugung, alles richtig zu machen, nicht gewöhnen will und wird.
An Sie als Vizekanzler und Außenminister kann und möchte ich mich nicht gewöhnen.
*1: siehe hierzu: Der Familienminister auf Reisen in der Süddeutschen
*2: siehe hier: FAZ vom13.03.2010