durch die "Selbstverwirklichung"
In TimesMager der Frankfurter Rundschau wird eine Situation beschrieben, in der idealtypisch eine ältere Frau und ein junger Computernutzer "kollidieren".
Hier geht es um Raum, um einen Sitz- / Arbeitsplatz. Der junge Mann glaubt, nicht nur Anspruch auf einen SITZPLATZ sondern auch auf einen ARBEITSPLATZ zu haben.
Innenraum (Büro) annektiert Außenraum / Öffentlicher Raum (Höflichkeit ignoriert zudem).
Diese Verwechslung ist kein Einzelfall. Das gleiche Phänomen tritt auf bei der Verwechslung von Innen-Ohr und Öffentlichem Raum durch den Gebrauch von Telefonen, MP3-Spielern etc. Nur der eingenomme "Raum" ist etwas weniger greifbar, akustische Wellen kann man nicht mit Quadratzentimetern messen ;=)
Unhöflichkeit ist auch hier im Spiel.
meistens zwicke ich mir ja ein Zitat oder einen Absatz aus einer Epistel anderswo heraus und gebe dann meine "Ja so ist es" oder "das darf doch nicht wahr sein" dazu, aber diesmal möchte ich Sie gleich auf einen andere Seite schicken, denn Hal Fabers "Was war. Was wird" ist zu gut um zerrupft zu werden.
Falls Sie aber zu faul sind, eine ganze Seite zu lesen, können Sie sich das auch vorlesen lassen, es gibt dort eine (wohl mechanisch erstellte) Podcast-Fassung, das empfehle ich aber nicht. Denn wie schreibt Hal Faber selbst?
Sein (Darwins) 200. Geburtstag ist in eine Zeit gefallen, in der der Mensch seinen Verstand verliert und selbst die Trolle schon mal bessere Tage hatten. Was den Menschen ausmacht, haben viele nach Darwin zu bestimmen versucht.
Und diese Blechstimme klingt verdächtig nach Troll. Also. Lesen Sie!
Der Mann (ist Hal ein männlicher Vorname, ich dachte immer das sei ein Computer) hat Meinung und Recht.

ob da eins mit dem anderen zusammenhängt in Bremen?
oder hat Adam Riese Unrecht?
