Die Stadt Hamburg hat dem Maritimen Museum viel Geld gegeben. Soviel Geld, daß das alles gar nicht aufgebraucht wurde.
Rund drei Millionen Euro sind noch übrig.
Die plant man dem Stiftungsvermögen zuzuführen, verlautet es.
Abgesehen davon, daß die Stadt zwar Projekten Geld gibt, aber nicht stiftet und in Stiftungsvermögen nur Stiftungsgeld einfließen darf, ist das doch eine sehr erfreuliche Meldung:
1x Maritimes Museum und 1,5 x Herrn Nonnenmachers Abfindung = die 10 Millionen, die "einzusparen" sind, sind fast aufgebracht! Ohne der Kultur ein Haar zu krümmen.
Quelle: Hamburger Abendblatt
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oder wer muß den Gürtel enger schnallen?
Frau Kultursenatorin (parteilos) meint, natürlich müsse man sparen. Immerhin kämen harte Zeiten auf Hamburg zu. 6 Milliarden Kreditlast.
Auffällig ist, daß Frau Kultursenatorin (parteilos) immer von "natürlich" spricht, dann braucht sie nämlich nichts begründen.
"Natürlich" müssen auch die Kulturschaffenden sparen.
Damit ist klar bewiesen, daß Banker keine Kultur schaffen.
Denn 2,5 Nonnenmacher sind ein Kultur-Haushalt-Einsparungs-Schnitt.
PS:
Frau Kultursenatorin (parteilos) schreib heute in der WELT und sprach auf Hamburg1.
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Die Schwaben sind da richtig fortschrittlich. Die Haushaltspolitik Stuttgarts hat fast "Leuchtturm"-Bedeutung, um im Jargon der Kultursenatoren zu bleiben…
40% Literaturförderung streichen, nur ein Beispiel.
Es meldet sich dort Widerstand. Die Artparade Stuttgart hat zwar noch kein Thesenpapier fertig, aber organisiert schon fleißig eine Großveranstaltung.
Virtuelle Unterstützung aus Hamburg!
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auf der Webseite des NDR etwas zu finden?
Mir gelingt es nicht. Ich suche nach Jazz-Veranstaltungen im Liebermann-Studio.
Geben Sie "Jazz" als Suchbegriff ein, finden Sie eine Trefferliste aus anno tobak.
Dann gibt es "Radio – Konzerte und Veranstaltungen live im Internet" mit so interessanten Kategorien wie
Irgendwo dann bei "Veranstaltungen" mit dem Suchbegriff "Veranstalter = Alle" und "Suchwort=Liebermannstudio" nichts gefunden. Dafür rechts in der Sidebar
NDR Sinfonieorchester, NDR Radiophilharmonie,NDR Chor,das neue werk und Das Alte Werk.
Warum das neue werk im gegensatz zum alten werk kleingeschrieben wird, erschließt sich mir nicht, ist vielleicht auch nicht so wichtig. Aber hier fehlt eindeutig die NDR BIGBAND als Klangkörper dieses Senders.
Das hilft aber immer noch nicht. Ich habe nicht herausgefunden, welche Jazz-Konzerte im Liebermann-Studio des NDR stattfinden werden.
Das nenne ich eine tolle Suche beim reichlich finanzierten Sender. Danke, GEZ!
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und stellt uns ununterbrochen vor Probleme. Dringliche Probleme. Themen. Aufgaben. Überforderungen.
Da möchte ich bitte nicht permanent mit dem Freitod eines Fußballers belästigt werden.
"Wir entsprechen nicht dem klassischen Layout eines Museums. Aus wirtschaftlichen Gründen eines zuschussfreien Betriebes haben wir uns gemeinsam bewusst dagegen entschieden."
Das sagt der Leiter des Auswanderermuseums Ballinstadt in Hamburg.
Festzustellen ist, daß dieses Museum in Schwierigkeiten ist, nicht die gehypten optimistischen Besucherzahlen einfährt.
Festzustellen ist, daß die Freie und Hansestadt Hamburg für dieses Schaufensterpuppen-Event 6 Millionen dazugegeben hat.
Weiterlesen:BallinStadt bittet Behörde um Hilfe bei der Vermarktung
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Die anstehenden Haushaltsentscheidungen der Freien und Hansestadt Hamburg haben die Kultur als Geisel genommen.
22 Millionen EUR aus dem Kulturetat sollen als Löschkandidaten gelistet werden, davon werden dann Projekte im Umfang von 10 Millionen EUR gestrichen.
Allein dieses Vorgehen ist einer Stadt unwürdig. So hat man früher als Eroberer den Eroberten tyrannisiert.
Nicht in unserem Namen!
Not in our name!
http://www.buback.de/nion
Das Abendblatt betreibt fast schon kannibalistische Kultur-Berichterstattung:
Über das Geburtstagskonzert für Sofia Gubaidulina in der Reihe "Das neue Werk" schreibt man dort so:
So war es ein Schauspiel für sich, die Komponistin bei dem Konzert zu beobachten, das der NDR aus Anlass ihres 78. Geburtstags in der Reihe "das neue werk" gab.
Gespannt bis in die Fingerspitzen, mit unablässig arbeitenden, zu Fäusten geballten Händen folgte die Jubilarin ihrer Musik und fieberte mit jeder Note.
Herta Müller verleibt man sich oder den Lesern so ein:
Erleben Sie die Nobelpreisträgerin!
Weniger reißerisch täte gut. Das Reißerische, Plakative sollte sich das Abendblatt für seinem verdienstvollen Protest gegen die geplanten Kultur-Etat-Kürzungen aufheben.
16.10.2009 in:
Perfide|Kommentare deaktiviert
Nun gut, ich habe es gewagt.
- Ich habe mir eine Libreka-ID zugelegt,
- habe versucht, die Schritt-für-Schritt-Anleitung aufzurufen, stieß dabei auf einen503-Server-Fehler
- habe es nochmal versucht und die Infos erhalten. Ich soll mir also eine digitale ID von Adobe zulegen
- Ich gehe zu Adobe, melde mich an, bin jetzt Mitglied im Adobe-Club (weil ich ein Angebot des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels wahrnehmen wollte – nennt man soetwas nicht Koppelgeschäfte?)
- Ich soll nun eine Software "Adobe Digital Editions" installieren, aber das Installieren funktioniert nicht, der Vorgang bricht ab
- In der Hilfe wird mir ein Link angeboten, die Software herunterzuladen und manuell zu installieren
- das tue ich, aber beim Installieren kommt es zu einem Fehler "E_ADEPT_IO ActivationServiceInfo Error%20#2032"
-
In der Adobe-Hilfe finde ich Informationen dazu, in englischer Sprache und da lese ich: DRM errors can occur if the clock has been changed on your computer. The DRM system keeps track of the clock to restrict users from overwriting expiration dates of library books and other expirable items.
-
So nicht!
Weil ich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ein Angebot zum kostenlosen Download eines Buches wahrnehmen wollte, soll ich meinen Rechner von Adobe überwachen lassen?
Jetzt habe ich eine Frage: wie werde ich die Mitgliedschaften wieder los?Auf der Adobe-Seite gibt es nirgends eine Möglichkeit die Mitgliedschaft zu kündigen.
es als EBook bei www.libreka.de herunterzuladen!
Daß beim ersten Downloadangebot des Buches "Die Atemschaukel" von Herta Müller der Libreka-Server zusammenbrach, mag ich gerne glauben.
Zuviele arme Irrende, die nicht verstanden, wie es geht, deren Browser den Download verweigerte weil er das Format nicht kennt, die von der Information in einen Wust von Registrierungen gejagt werden, weil sie sonst das Buch nicht lesen / nur auf einem Gerät lesen / oder nicht weitergeben / oder nur vom BND lesen lassen könnten.
Leute, was soll das?
Ein elende Datensammlerei, wozu braucht es das Geburtsdatum, Namen und Adresse wenn man mir etwas schenken will?
Und wenn Ihr meint ,
So einfach gehts…
dann ist es schon mal falsch. Wenn jemand meint, es sei einfach, ist es das in der Regel nicht.
Und die Schritt-für-Schritt.-Anleitung klappt auch nicht, bringt 503 Server Error .. so einfach gehts…
Ich möchte nicht Mitglied der Adobe-Community sein müssen, nur weil ich ein Buch lesen möchte.
Merkt Euch: Datensammeln ist von Übel und Technik, die man nicht beherrscht, sollte man nicht benutzen!
Verzockt!
und ich freue mich, daß Herta Müller den Nobelpreis für Literatur 2009 erhalten hat!
Wenn Ihr Buch Atemschaukel ein Grund für diese Auszeichnung war, dann betrachte ich Oskar Pastior, der an diesem Buch mitgearbeitet hat, aber leider viel zu früh starb, als Mit-Preisträger.
Die FAZ jedoch ist wohl so von der Eilmeldung überrascht, daß sie einen alten Text herauskramt, um Herta Müller zu porträtieren:
Gegenwärtig arbeitet sie an der Fertigstellung eines autobiografischen Textes des 2006 gestorbenen Büchner-Preisträgers und Landsmannes Oskar Pastior mit dem Arbeitstitel „Atemschaukel“ mit Erinnerungen an dem Alltag in sowjetischen Arbeitslagern, an dem die beiden Autoren gemeinsam gearbeitet hatten.
Dieses Buch ist fertiggestellt. Es ist eines der ganz großen Bücher. Nur wieder ist da ein ganz kleines Licht bei der (Literatur-?)Redaktion der FAZ am Werk.
Nachtrag: Anscheinend editieren die Mitarbeiter der FAZ-Online-Redaktion online, jetzt ist diese Passage von der Seite entfernt.
08.10.2009 in:
bitter|Kommentare deaktiviert
Gegen einen Teilnahmer der Proteste nach der umstrittenen Wahl wurde nun die Todesstrafe verhängt. Er kann aber Einspruch einlegen.
Wie viele Systeme auf der Welt könnten gemeint sein?
- Kenia?
- Iran?
- Afghanistan?
- Sachsen-Anhalt?
- Weißrussland?
- …
Es ist eine Meldung aus dem Iran.
Es darf nicht sein, daß Roland Koch Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland wird.
Moralisch ist dieser Mann dermaßen disqualifiziert, daß man ihm keinen Cent in die Hand geben dürfte. Deckte er nicht auch die Parteispenden an die CDU, die dann plötzlich als der CDU zugedachte Vermächtnisse emigrierter Juden deklariert wurden?
Wie kann man diesen Mann als Minister verhindern?
Der Ausschnitt rechts stammt aus der Online-Abstimmung der Netzeitung vom 4. 10., 14:30
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Entsetzlich,
keine Moral
Anscheinend ausreichend Zeit um eine Nachlässigkeit, die zur Zerstörung uralter Boote durch unfachgerechte Lagerung führte, auszusetzen und die Ermittlungen gegen die Zuständigen, Verantwortlichen wegen Verjährung einzustellen.
So geschehen in Stralsund, wie die Ostseezeitung berichtet.
Und nun ein Gedankenexperiment, ein Vergleich, der so abseitig gar nicht ist:
Wir selbst bürden heute nachfolgenden Generationen die Verantwortung für die Aufsicht über unseren Atom-Abfall auf.
Auch rund 7000 Jahre, wenn nicht noch länger.
Und sind selbst nicht einmal in der Lage, ebensoaltes Holz richtig zu lagern.
Sprechen jedoch nach 3 Jahren die Verantwortlichen frei.
Die von uns in die Pflicht genommenen unfreiwilligen Atom-Aufpasser werden sich sicherlich genauso unfachgemäß, schlampig und verantwortlich verhalten. Und werden auch sicherlich freigesprochen, wenn es dann noch möglich ist.
Infos zu den Booten: Landesamt für Denkmalpflege Schwerin

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25.09.2009 in:
EigenHype|Kommentare deaktiviert
durch die "Selbstverwirklichung"
In TimesMager der Frankfurter Rundschau wird eine Situation beschrieben, in der idealtypisch eine ältere Frau und ein junger Computernutzer "kollidieren".
Hier geht es um Raum, um einen Sitz- / Arbeitsplatz. Der junge Mann glaubt, nicht nur Anspruch auf einen SITZPLATZ sondern auch auf einen ARBEITSPLATZ zu haben.
Innenraum (Büro) annektiert Außenraum / Öffentlicher Raum (Höflichkeit ignoriert zudem).
Diese Verwechslung ist kein Einzelfall. Das gleiche Phänomen tritt auf bei der Verwechslung von Innen-Ohr und Öffentlichem Raum durch den Gebrauch von Telefonen, MP3-Spielern etc. Nur der eingenomme "Raum" ist etwas weniger greifbar, akustische Wellen kann man nicht mit Quadratzentimetern messen ;=)
Unhöflichkeit ist auch hier im Spiel.
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