Auch die TAZ wacht auf

und informiert

NDR Kultur

im Zusammenhang mit dem Beitrag zur Aktion Das Ganze Werk nun diese Frage:

seit Tagen spielt NDR Kultur fast nur noch Aufnahmen des Orchesters von St. Martin in the fields, dirigiert von N. Mariner, ist das Absicht, Methode? Oder Sponsoring oder versteckte Werbung oder Bosheit?

Die Leute da abholen, wo sie sind

Unsere liberale Europaabgeordnete Dr. Silvana Koch-Mehrin holt mutig die Leute da ab, wo sie sind. Die Menschen lesen eben nicht nur ,Zeit”, “FAZ” oder DIE WELT. Politik ist keine elitäre Sache für einige wenige. Wer nach Wahlen über radikal wählende Bürger schimpft, muß auch mal andere Wege gehen. ,Silvana erklärt Europa” hat das Zeug für eine Kult-Kolumne: Heute da, morgen in einem anderen Magazin.”

das sagte ein Hamburger FDP-Politiker auf die Frage, ob auch er jetzt in Sexpostillen Kolumnen schreiben wolle

sind da die Leute wirklich?

Gibt es eine Geschmackspolizei im Norden Deutschlands?

“Wir lassen es uns nicht gefallen, daß der NDR die Diskussion auf die lange Bank schiebt. Jetzt muß er reagieren.”

Theodor Clostermann, Gründer der Protest-Initiative “Das GANZE Werk”, zeigt sich kämpferisch und zündete gestern vor einer Gruppe Gleichgesinnter und Vertretern der Presse Protestrakete Nummer zwei gegen die Programmreform von NDR Kultur:

Schluß soll endlich sein mit der Politik der munteren musikalischen Happen, die vorwiegend als Torsi eines gedachten Ganzen zur “Kuschelklassik” deklassiert würden.

Lesen Sie die Presseerklärung, fordern Sie Postkarten an (Adresse auf der genannten Webseite) und unterstützen Sie! weiterlesen »

Ein großes Gelächter

Neuerdings ist es in Mode gekommen, für die täglichen Moderationen im Radio anstelle eines Moderators zweieinhalb Moderatoren zu beschäftigen. Wozu das?

Um die Arbeitslosenstatistik zu senken? Sicher nicht. In Zeiten wie diesen, in denen es, außer dem Lachen des Verzweifelten, offenbar nichts zu lachen gibt, wird seitens der Medien keine Anstrengung gescheut, die Leute zum

Lustigsein zu verführen. Im Kampf um die sogenannte Zuhörerquote nimmt dieser Vorsatz derart Gestalt an, daß sich zwei Moderatoren mehr oder minder redlich mühen, im Witzereißen zu überbieten.

Ziel dieser Übung ist es, daß jeweils einer der Moderatoren über des anderen Witz in heiteres Gelächter verfällt, um die geneigte Zuhörerschaft mit seinem Lachen zu infizieren. Da

aber auch die Moderatoren nur Zeitgenossen sind, das heißt auch sie eigentlich nichts zu lachen haben, schon gar nicht über die Witze des jeweiligen Kollegen auf eigene Kosten, kommt an dieser Stelle die halbe Moderatorenstelle ins Spiel (Vorzugsweise ­ fragen Sie mich bitte nicht

warum – wird diese Stelle mit einer Moderatorin besetzt). Die Aufgabe dieser Moderatorin ist es, an den passenden bzw. unpassenden Stellen in überschwengliches bis hysterisches Gelächter auszubrechen: Was für lustige Menschen in einer lustigen Radiosendung mit einer lustigen Zuhörerschaft in

einer lustigen Welt…

Praktisch muß man sich die Vollstreckung dieser Lachorgien wie folgt vorstellen: die barfüßige Moderatorin liegt angeschnallt auf einer Pritsche unter dem Mikrophongalgen, der als Pflock auch dient für eine Ziege. Während

der Sendung nun wird in regelmäßigen Abständen Salz auf die Fußsohlen der Moderatorin gestreut, das ebenso regelmäßig wieder abgeleckt wird von der Ziege. Eine simple, hocheffiziente Methode. Im Mittelalter stellte sie eine

Form der Folter dar, die zu Folge hatte, daß der Verurteilte sich zu Tode lachte.

was haben die sich dabei gedacht?

Das ja wohl auch nicht

Spiegel Online kategorisiert

Die Qualität der Journalistenausbildung…

oder haben “Reporter” bei RTL gar keine Ausbildung?

Vielleicht haben sie ja auch nur 2 Finger, denn die junge Dame, die gestern die neuen Einreiseregelungen der USA vorstellte,

sprach zuerst von geometrischen denn von biometrischen Daten und dann legte sie erst ihren linken und danach den rechten Finger in den Fingerabdruckscanner

Kultur ist überhaupt nicht herstellbar,

sagt Burkhardt Müller-Ulrich zum Thema Kultur ins Grundgesetzt

in der Frankfurter Rundschau weiterlesen »

Wer diese CD kauft,

Wer die CD kauft
… hat es wohl nicht anders verdient

Kultur ins Grundgesetz

Nach dem Tier- und Umweltschutz sollte nach Auffassung der Enquete-Kommission des Bundestages “Kultur in Deutschland” auch die Kultur Verfassungsrang erhalten und als Staatsziel im Grundgesetz verankert werden. Darauf verständigten sich die kulturpolitischen Parlamentarier. Einzelheiten dazu sollen in Kürze mitgeteilt werden.

tja, die arabische Welt, die Literatur und die Zeit

da bringt die ZEIT eine schöne Beilage heraus, ein Sonderheft zur Buchmesse, mit dem Schwerpunkt Arabische Welt und dann ziert sie das Titelblatt mit einem persischen Teppich….

denn merke: Arabisch = islamisch + islamisch = arabisch?

Alle Männer sind Menschen, aber nicht alle Menschen sind Männer?

Tempodiät. Über Lebensmittel und Lebensqualität

Essen in der Nonstop-Gesellschaft. Die prekäre Balance zwischen gelungenem und gehetztem Leben. Ein Beitrag von Manuel Schneider.

Ratgebersendungen im TV

“Tagsüber besteht das Fernsehangebot fast ausschließlich aus Trash-Serien, Talkshow-Klatsch und endlosen Verbraucher-Ratgeber-Service-Magazinen. Doch von wegen Service – Verkaufen! Anpreisen! Vollquatschen! scheint eher das Motto. Oder auch: Ablenken. Womit haben die Zuschauerinnen das verdient?” Rosemarie Bölts wirft einen Blick in die Untiefen der Ratgebersendungen…

Verraten Sie uns Ihr Lieblingsbuch!

Der Wahrig (Deutsches Wörterbuch) sagt dazu:

ver'ra|ten

1. jmdn. verraten jmdm. die Treue brechen; etwas verraten preisgeben, unberechtigt mitteilen (Geheimnis, Versteck); erkennen lassen (Begabung, Wissen); ich will es Ihnen verraten, wo es so etwas zu kaufen gibt vertraulich mitteilen; einen Freund verraten; seine Erklärungen verrieten hervorragende Kenntnisse ; sein Gesicht verriet seinen Schrecken ; verraten und verkauft sein keinen Ausweg mehr wissen, verloren sein; bitte nichts verraten, es soll eine Überraschung werden!

2. sich verraten sich od. seine Absichten unbeabsichtigt zu erkennen geben; er hat sich durch ein unbedachtes Wort verraten

Ich habe meine Lieblingsbücher jedenfalls nicht ans ZDF verraten! weiterlesen »

Genau das meinte ich:

Liebes GMX Mitglied,

sollte irgendein Fernsehsender im Zuge der nicht enden wollenden Flut von Sendungen mit Titeln wie „ultimative Chart-Show“, „Hit Giganten“ oder „Unsere Besten“ dereinst auf die Idee kommen, die beliebtesten, schönsten, besten oder bekanntesten deutschen Gedichte zu küren – die Lyrik-Charts sozusagen – dann wäre “Herbsttag” von Rainer Maria Rilke ein sicherer Anwärter für die Top 10. Kennen Sie nicht? Doch, bestimmt! „Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr./ Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben…“

Ein wunderschönes Gedicht, keine Frage. Trotzdem: Wer jetzt allein ist, muss es nicht bleiben. Allen, die an den kommenden strahlend schönen Herbsttagen nicht alleine durchs bunte Laub rascheln und die langen Nächte nicht unbedingt ausschließlich in Gesellschaft umfangreicher Lyrik-Anthologien verbringen möchten, haben wir dieses GMX Magazin zum Thema “Zweisamkeit” gewidmet. Sie können es aber auch alleine lesen.

Ihr GMX Team

Ich schlage dieses Gedicht für die Liste der am meisten mißbrauchten Texte vor

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