Schulreform?

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HafenTentwicklung

MiYsteriös

 

nur ein kleiner Ausschnitt von der WELT von heute

 

Leute, lernt auch mal richtig schreiben! 

 

 

 

 

Ich hab mir nichts dabei gedacht …

Auch der Herr Papst benutzt nun die Lieblings-Ausrede, die schon bei so manchen fürchterlichen Entgleisungen herhalten musste.

Und ob der Reaktionen ist Seine Un-Heiligkeit dann echt erschrocken.

Daß ein Holocaust-Leugner re-kommuniziert wird, ist in Ordnung. Maledict hat sich ja nichts dabei gedacht.

Daß aber nun aus Deutschland Kritik kommt, das sei nun eindeutig "antikatholisches Ressentiment".

Erstaunlich, daß dem Papst die Worte nicht fehlen, wo ihm die Gedanken doch komplett abhanden gekommen sind.

Update: 

In einem sehr lesenwerten Artikel auf Telepolis wird die ganze Vorgeschichte des immer unbegreiflicheren Starrsinns dieses Alten Mannes erläutert. Das Vorgehen Maledicts hat sehr wohl Methode.

Die obligat judenfeindliche Theologie der Lefebvre-Bewegung und ihrer historischen Vorläufer ist jedem kirchlichen Insider bekannt. Sie ist überdies so gut und breit belegt, dass bei einem "Nichtwissen" des Papstes diesem wirklich jegliche Amtsbefähigung abzusprechen wäre. Doch auch von einem solchen Nichtwissen kann keine Rede sein. 2007 und 2008 hat sich der Papst höchstpersönlich mit dem Themenfeld "katholischer Antijudaismus" auseinandergesetzt. Mit eigener Hand hat er dann die Neufassung der alten Karfreitagsbitte um "Erleuchtung" der Juden verfasst. Und hierbei ging es genau um jene Kreise, die jetzt ob ihrer Rehabilitation im Mittelpunkt des Skandals stehen.

 

 

Hamburg in schlechten Händen

Rechnen gehört zu den Kultur-Techniken und ein guter Hanseatischer Kaufmann kann gut rechnen.

Die Hamburger Regierungs-Mischpoke jedoch plündert die Bevölkerung aus, daß es nur noch zum Heulen ist, und alle halten still oder trauen sich nicht, da wirklich mal an der Tür zu rütteln und den Rechnungshof einzuschalten oder Strafanzeige wegen Veruntreuung zu stellen.

Nicht nur die vollkommen überzogene Elbphilharmonie, deren noch nicht abzusehender Endpreis ein solch Vielfaches des geschätzten und beworbenen Preises ausmachen wird und Hamburg auf Jahre tief verschulden wird, nein auch die Hafen-Universität, die niemand braucht und die keiner will außer o.g. Regierungs-Klüngel, kommt den Steuerzahler teuer zu stehen.

Da berichtet das Abendblatt:

Auch der Rechnungshof riet der Behörde darzulegen, ob die 58 Millionen Euro Mehrkosten eines Neubaus für insgesamt rund 73 Millionen Euro gegenüber dem Ausbau des derzeitigen HCU-Standorts in der City Nord für geschätzte 15 Millionen Euro "noch gerechtfertigt" seien.

Zudem wäre nach Ansicht des Rechnungshofs ein Neubau in Wilhelmsburg anstelle des prominenteren Standorts in der HafenCity um 16 Millionen Euro günstiger. Durch diese Lösung ließen sich auch stadtplanerische Ziele wie die Entwicklung der Quartiere in Wilhelmsburg erreichen.

Wenn ich das nachrechne, sieht das für mich so aus:

  1. die bestehende Universität in der City Nord muß renoviert werden. Dies würde 15 Millionen kosten.
  2. Der Senat möchte aber die HafenCity beleben und will diese Uni in die Hafencity holen.
    Ein solcher Neubau würde 73 Millionen kosten, also 58 Millionen mehr.
    Hieß zwar zuerst 39 Millionen, aber nun denn. Aber man hats ja.
  3. Ein alternativer Standort in WIlhelmsburg käme auf  (73 – 16 = 47) Millionen.

Wovon können wir ausgehen? In der Hafencity wird gebaut. Und weil das da zu klein ist, schaffen wir eben ein paar Studenten ab.

Rund 250 Studienplätze weniger für 58 Millionen mehr.. da soll nochmal einer sagen, die Hamburger täten nichts für die Bildung und die Studenten seien Ihnen nichts wert.

 

 

Nicht banal, sondern sehr schön

ist. daß Tante Google heute den großen Meister Jackson Pollock ehrt und ihm zu seinem Geburtstag ein Google-Logo schenkt

Am 28.01.1912 wurde er geboren. Heute wäre er 112 Jahre alt geworden.
 

Er hat die Welt schöner gemacht. 

Jackson Pollock

 

 

Dummheit ist die größte Verschwörung

Bekanntermaßen gibt es die Suchmaschine Google.
Bekantermaßen gibt man Suchbegriffe ein und entscheidet, ob das gesamte Web, nur Seiten in der eigenen Sprache oder nur Seiten aus dem eigenen Land durchsucht werden soll.  

 

Man kann sich vorstellen, daß man bei kurzen Suchbegriffen, die nochdazu Allerwelts-Worte sind, viele Treffer findet.
Gibt man einen Suchbegriff aus 3 Buchstaben ein, z.B. Ort, und wählt dann noch "gesamtes Web" als Option, dann ist die Wahrscheinlichkeit, daß es viele viele Treffer zu diesen 3 Buchstaben gibt, sicherlich sehr hoch.

 

So ist es geschehen. Wäre dies einem normalen User aufgefallen, er hätte sich vielleicht gewundert und weitergesucht. Es ist aber einem selbsternannten Suchmaschinen-Experten geschehen und dieser wittert nun, da ein russischer Fernsehsender bei der Suche nach Ort an 1. Stelle gelistet wird, eine gewaltige russische Internet-Suchmaschinen-Manipulations-Verschwörung.

Und da die Netzbevölkerung Verschwörungen mehr denn Wissen liebt, stürzen sich alle QuerBlogger aus Klein-Bloggistan nun auf diese vermeintliche Aufdeckung, die ihrer Meinung umso mehr Hand und Fuß hat. als der Enthüllungs-Blogger vorgibt, russisch zu können, und es kommt zu einer unendlichen Zahl an Postings ob der bösen Russen, der Sinnhaftigkeit einer solchen Manipulation etc.

 

Da geht natürlich der Hinweis, daß ORT einfach das Akronym des russischen Fernseh-Senders ORT sei, unter. Das wäre ja zu einfach. Das bekommt man ja schon durch eine einfache Wikipedia-Suche heraus.
Da kann man sich ja nicht aufregen. 
Da wäre die Welt ja gar nicht böse. 

 

Nein, ich liste hier keine Links zu diesen sich selbst entblößenden Bloggern. 

Herr Spinnen meint, wir gingen mit Merckles Selbstmord um

ihn erinnert hingegen der Selbstmord des schwäbischen Unternehmers an ein shakespearisches Drama, gibt er im Deutschlandradio. von sich.

Erstens gehen wir nicht mit dem Selbstmord um.

Zweitens ist der Herr an seiner Gier erstickt.

Und Drittens: was mich ganz besonders ärgert: 

Die Rücksichtslosigkeit seines Selbstmordes.

Sich vor einen Zug zu werfen, traumatisiert Unbeteiligte, Dritte, die an seinem Versagen nicht schuld sind.

Die aber ihr Leben lang damit leben müssen.

 

versteckter Minderwertigkeitskomplex

gibt sich als Anti-Intellektualismus.

Und das scheint ja heute gut anzukommen.

Frau Westermann, welche sich in abendlicher TV-Juxerei mit Götz Alsmann profilierte, gibt auf Buchreport.de Folgendesvon sich:

 

Nein, was allein zählt ist, ob man demjenigen, der ein Buch empfiehlt, anmerkt, wie sehr es ihm am Herzen liegt. Statt Schulmeisterei oder akademischer Klimmzüge ist es wichtig, zu erklären, warum ein Buch in eine andere Welt entführt, vom schnöden Alltag entlastet. Und man muss seine eigene Begeisterung für ein Buch anderen Menschen vermitteln können.

 

Ähnliches habe ich schon von Sportschuhverkäufern oder Immobilien-Maklern gehört. 

 

Richard Kämmerlings beurteiltdas in der FAZ folgendermaßen zusammen:

Der mit Quote im Rücken schamlos vorgetragene Anti-Intellektualismus ist ein versteckter Minderwertigkeitskomplex. Wenn der zur Grundlage von Literaturbetrachtung im Fernsehen werden sollte, kann es in der Tat gar nicht simpel genug sein.

 

Ein weiterer Schritt voran in den Hades, wo Bücher dann wieder nach Umschlagfarbe sortiert werden etc…

 

Man soll die Feste feiern wie sie fallen

aber nicht beim Lebensmittel-Discounter Lidl.

Dort kommen zwar ab September Schokoladen-Weihnachtsmänner, Lebkuchen, Dresdner Stollen und weitere Kekse in die Regale, wenn man dann aber 12 Tage vor Weihnachten einen Stollen kaufen möchten, DENN JETZT IST DIE ZEIT!, dann gibts das nicht mehr.

Die Regale abgeräumt, kein Sortiment mehr. Nur noch teure Geschenke für die Letzt-Verzweifelt-Käufer.

Das ärgert mich seit Jahren. Und Kindern wird die Weihnachtszeit kaputt gemacht. Die Vorfreude.
Wenn es denn soweit ist, gibts nichts mehr.

Leute, es ist nicht die Nachfrage, die das Angebot regelt. Wer will im September Lebkuchen kaufen? Es sind die bescheuerten Einkäufer und Planer, die demnächst diese "Einkaufs-Welten" ganz abschaffen. Weil es Unruhe in ihre Lagerlisten bringt.

Aldi hat das begriffen. Bei Aldi gibts noch Stollen und Lebkuchen. Und Dominosteine.

Ich finde das alles abscheulich.

 

 

Ist Lesen gleich Lesen?

Da kündigt das Hamburger Abendblatt eine Lese-Offensive an.
Aber worum geht es? Um eine Lese-Ecke, in der dann das Hamburger Abendblatt ausliegt.

Und wer bezahlt das?

Das Hamburger Abendblatt macht den Wind: Das Hamburger Abendblatt spendet Lese-Ecken für Schulen.

Die Schulen stellen den Raum zur Verfügung.

"Paten" zahlen die Abos.

Macht das Sinn? Ich meine nein. Hier wird unter falscher Flagge gesegelt.
 

  1. Es geht hier um weiterführende Schulen.
    Das Lese-Vermögen muss aber in den ersten Lese-Jahren befördert werden.
    Nur liest ein Erstkläßler eben kein Hamburger Abendblatt.
     
  2. Zeitung lesen ist nicht das ganze Lesen. Lesekompetenz wird beim Zeitungslesen benötigt, aber nicht durch Zeitungslesen herausgebildet.

 

Wer liest, braucht etwas Ruhe. Einen Platz, der zum Verweilen einlädt, der eine schöne Leseatmosphäre schafft. Das Hamburger Abendblatt wird für weiterführende Schulen Hamburgs solche kleinen Oasen schaffen, in denen Schüler ihr Abendblatt täglich finden können. Wir stiften Lese-Ecken für Schulen.

Schul-Marketing nennt man das. Und das ist eigentlich nicht erlaubt. Verlogen bis dorthinaus.

Nachtrag: In anderen Branchen nennt man so ein Verhalten "Anfixen".

Und interessant ist, daß sämtliche Kommentare zu dem Artikel  (auch meiner natürlich) mitsamt Kommentarfunktion auf der Webseite entfernt wurden.

Da ist die Redaktion ja ganz nah am Geschehen!

 

Helmut Schmidt, an elder statesman

Aber seltsam, jetzt scheint plötzlich diese Welt, die in ihrem Bestand ja höchst gefährdet ist, verehrungs- und respektvoll vor diesem knochentrocken vernunftgenialen ehemals Ersten Angestellen der Republik sich zu verbeugen.

Und ihm als einem König Helmut I. beim Verkünden von Erkenntnissen à la „Zwei und zwei sind vier“ atemlos zu lauschen. Als seien’s alttestamentarische Prophetenorakel. Es wär’ zum Lachen, wenn es nicht vielleicht so ist, dass im Drama einer Zeit, in der die Grundrechnungsarten selbst höchstfinanzgestellten Persönlichkeiten zu hoch sind, der einzig Berechenbare ganz von selbst Majestät wird.

So schreibt Gerhard Stadelmaier in der FAZ. Und erweist damit H.S. Respekt. Oder ist es Häme?

Interessant finde ich nur, daß auch und vielleicht gerade die FAZ diese höchstfinanzgestellten Persönlichkeiten gerade doch zu ihrer eigenen Klientel zählt.

 

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