Olaf von Beust ist (wenn wunderts) ein Idiot

ein Idiot ist lt. wikipedia:
Der Idiot (von griechisch ιδιότης, idiótes „Privatmann“, „einfacher Mensch“; im Sinne von „ungeübter Laie“, „Stümper“ zu lateinisch idiota, idiotes) …
Später wurde der Begriff allgemein auf Laien oder Personen mit einem geringen Bildungsgrad angewandt.

Und genauso präsentiert sich dieser Herr, der sich nie zu fein war, sich mit äußerst zwielichtigen Herren ins (politische) Bett zu legen und der sich dafür von “seinen” Hamburger Bürgern durch Wiederwahl feiern ließ, auch in kulturpolitischer Hinsicht:

Hamburg und Berlin sollen doch einfach kulturell zusammenlegen.

Wenn dieser (Pfeffer-)Sack nichts von Kultur versteht, dann soll er doch (seiner) Kultursenatorin wenigstens nicht ins Handwerk pfuschen.

aber zum Pfeffersack taugt er auch nicht so recht, dazu fehlt dem Idioten (in obigem Sinne) auch wieder etwas, die Klasse.. weiterlesen »

Geschichtspornographie?

Norbert Frei (Jena) trieb den Hochmut der Mandarine gegenüber dem vermeintlichen „Verwahrlosungsfernsehen“ auf die Spitze. Er nahm den Vorwurf der „Geschichtspornografie“, den Wulf Kansteiner (Binghampton) metaphorisch gegen Knopp erhoben hatte, unter Beifall wörtlich: „Das Zeitzeugenfernsehen des ZDF macht Lust auf Erkenntnis, befriedigt sie aber nicht – und so etwas darf man ja wohl als Pornografie bezeichnen.
So berichtet die Welt vom Historikertag.

Und dieser Professor Frei hat sich da wohl sehr weit vorgewagt mit seiner Kritik. Ein Körnchen Wahrheit mag wohl enthalten gewesen sein in seiner Suada…

Konvergenz der Medien, Spaß für alle

Herr Ministerpräsident Beck ist wirklich kein Freund der Unternehmerschaft, sondern ein wahrer Vertreter der Arbeitnehmer.
Wie sonst ist es zu erklären, dass er so vehement dafür sorgt, daß Arbeitsmittel wie PCs mit Internetzugang Rundfunk-Gebühren bezahlen müssen?
Er hat so recht. Die Arbeitnehmer müssen ununterbrochen bespaßt werden und der Unternehmer muss das bezahlen.

Im O-Ton:
Beck begründete den Schritt damit, dass “die Konvergenz der Medien jetzt Realität wird”. weiterlesen »

Politker oder Sozialarbeiter?

Wer hat da im Osten versagt?

Es ist nicht zu fassen, da richten doch tatsächlich Politiker im schwach besetzten Bundestag über die unterfinazierten und klein gehaltenen Sozialpädagogischen Projekte im Osten, die halbherzig alimentiert, die Nazis im Zaum halten sollten.

Ich glaube diese Verlogenheit einfach nicht.

Bildungsurlaub oder Hängematte?

Hamburg – Bildbearbeitung mit Photoshop
Es handelt sich um einen Kurs im Rahmen des von der VHS angebotenen Konzeptes “Anwenderpass – Online-Publishing”, der mit einer Prüfung abgeschlossen werden kann. Das muss man natürlich nicht mitmachen.
Die Veranstaltung richtet sich aber daher an Anfänger, die sich eine solide Basis in der Bildbearbeitung erwerben wollen. Sie ist als Bildungsurlaub anerkannt und findet vom
13.6. bis 17.6 jeweils von 9:00 bis 16:15 statt.
Die Beschreibung ist nicht wirklich aussagekräftig. Aber zum Anmelden gut. Wer mehr wissen möchte, kann mich gerne anrufen oder mailen.

Wer so eine Ausschreibung von sich gibt, gehört sofort gestrichen.

P.S: Fettdruck von mir, nicht vom Anbieter

ja so wolln wir's doch, odr?

Jazz und ...

Kultur-Banal wird europäisch

nicht wundern, wenn Sie nun auf “www.kultur-banal.eu” landen.
Bedingt durch die denkbar schlechteste Hosting-Situation, die ich je hatte, sah ich mich gezwungen, mit “kultur banal” umzuziehen.
ist nun eben kultur-banal.eu und das finde ich auch in Ordnung.

Bahnhof oder Shopping?

“Ich fühle mich hier sehr wohl und sicher”, sagt sie. “Hier gibt es genügend Wachpersonal. Das nimmt einem die Angst”, sagt Michaela Dogan (33), Angestellte im … Express-Store. Auch das Warenangebot – die Einkaufsmeile in der Bahnhofshalle besteht aus mehr als 30 Läden – wird von den Hamburgern gerne genutzt. “Ich finde den Mix toll. Hier gibt es für jeden etwas”, so Lioba Kraft (34) aus Eppendorf.

Wird hier ein Einkaufszentrum ausgezeichnet? Nein, ein Bahnhof wird prämiert. Aber was ist ein Bahnhof? Ein Bahnhof ist ein Platz, an dem Reisende an- und abreisen.

Was braucht also ein Bahnhof: eine überlegte Planung um das Reisen reibungs- und beschwerdelos zu gestalten, um Orientierung zu erleichtern, Wege zu verkürzen, das Verkehrsaufkommen möglichst reibungslos zu bewältigen …

was hat das mit Shopping zu tun? Nichts.

Dann checkt doch mal diesen Preisträger-Bahnhof Dammtor daraufhin ab, wie er sich anfühlt, wenn man mit 2 Taschen und einem Koffer unterwegs ist— ach ich hatte ja vergessen, ein Bahnhof ist ja kein Bahnhof..

Dummes Gelaber einer strunzdummen Peinlichkeit

Frauen leiden darunter, wenn sie zu immer mehr Aufgaben gedrängt werden, zu denen sie keine Lust und auch keine besondere Veranlagung haben. Frauen haben nur in seltenen Fällen freiwillig Hausarbeiten übernommen oder Kinder aufgezogen. Aufgrund ihrer Veranlagung sind sie dafür auch nicht unbedingt vorgesehen.

Der einzig wahre Platz eines Mannes ist der zu Hause, denn ein Mann ist viel eher in der Lage, das Haus heimelig zu machen, schöne Kerzen zu platzieren, Blumen aufzustellen und Apfelkuchen zu backen.

Dieser Text kommt Ihnen komisch vor? Mir auch.

Ich habe ihn einfach nur umgedreht. Und schon wird ein Schuh daraus.

Was mich so ärgert, ist wiesehr sich die Medien und die “Diskussion” so auf diese laufende Peinlichkeit stürzen Es gibt doch wirklich genug intelligente Menschen auf der Welt.

Braucht es da solche penetranten dummen Selbstdarsteller? Da muß etwas zutiefst gestört sein heutzutage…

Und deshalb höre ich hier auf und ignoriere diese dumme Schnalle.

erstmals weiblich

Goethe-Institut e.V.

Drittes Nationales Theaterfestival Afghanistans

Drittes Nationales Theaterfestival Afghanistans – erstmals mit zwei weiblichen Ensembles

so wirbt das Goethe-Institut. Das ist ja auch eine erfreuliche Tatsache. Aber mich kotzt es langsam an, wie man es herausstreicht, daß Frauen etwas tun.

Frauen sind auch Menschen.

Es gibt wieder Frauen.

Frauen machen auch Theater

Solche Aussagen jagen die Hunde los. Welch verschmockte Arroganz von uns Wessis blinkt da auf und wiesehr jagen wir damit die Frauen in die Messer?

Aktzeptiert die Frauen. Nennt die Ensembles. Freut euch und arbeitet mit ihnen zusammen. Etikettieren ist jedoch kontraproduktiv und gefährlich für die Frauen.

Trennung von Redaktion und Anzeigenabteilung?

Da kommt mir doch grade sowas unter:

Im Tagesspiegel online plappert da jemand über die Bewältigung der digitalen Bilderflut und dann steht da ganz selbstverständlich als Zeile unter dem Namen der Autorin:

Abzüge kann man bequem online beispielsweise über www.aldifotos.de in Auftrag geben.

nicht als Werbung gekennzeichnet.. einfach so

und während ich dies hier schreibe, klingelt mein Telefon und so ein Arsch von Werbefuzzi meint, ein Band mit einer wichtigen Nachricht für mich ablaufen lassen zu müssen.

ich möchte einfach von der Werbung in Ruhe gelassen werden. Ich habe es satt.

Nachtrag: mein Leserbrief zu dieser Thematik, den ich per Formular am Fuss des Artikels unter dem Aldi-Hinweis eingegeben hatte, ist bis heute nicht freigeschaltet worden

Erst wird aus dem Bahnhof kein Bahnhof mehr,

sondern nur noch ein Shopping-Centrum mit störenden Bahngleisen dazwischen, jetzt machen Sie das am Flughafen auch so.

Der Fluggast ist nicht mehr wichtig, daß er schnell und reibungslos befördert werden kann, nein, er muss jetzt ersteinmal durch ShoppingMalls, wie ich das Wort hasse …

Die deutschen Flughäfen befinden sich nicht mehr nur im Wettbewerb untereinander, sondern treten auch gegen Innenstädte und Bahnhöfe an. Die Hamburger Shopping Plaza wird die Einzelhandelsflächen am Airport mehr als verdoppeln. Fluggäste sind spendabel, auch Besucher und Abholer sind für Einkäufe zu haben. Ein Umfrage am Flughafen ergab, dass schon jetzt über 35% aller Abholer etwas erwerben. Durchschnittlich kommen 50.000 Besucher täglich an den Flughafen, die langen Ladenöffnungszeiten lassen den Standort in Zukunft auch für Shopper aus der Umgebung interessant werden. Flieger, Gäste, Bringer, Abholer, Anwohner, Beschäftigte: Alle sollen amüsiert sein. meldet Telepolis

Shopping = Amusement??? Aber was hat das mit Reisen und Beförderung zu tun?

Nichts außer der Schlußfolgerung, daß nur noch wer konsumiert eine Lebensberechtigung hat, alle anderen Bedürfnisse und Verhaltensweisen sind dem unterzuordnen.

Ich finde diese Vergewaltigung der Menschen wieder mal zum Kotzen.

Architekt des Hamburger Flughafens ist seit über 18 Jahren das Büro von Meinhard von Gerkan. Er steht für bauliche Kontinuität und schien nicht ganz zufrieden mit dem neuen Projekt. “Eine Shopping Plaza entspricht nicht ganz meinen funktionalen Vorstellungen von einem Flughafen. Aber ich habe lernen müssen, dass es den Wünschen der Passagieren entspricht.” Der “konzeptionellen Bruch” und die “längeren Wege” werden durch das “Raumerlebnis der Architektur” ausgeglichen, hoffte Gerkan während seiner Rede zur Grundsteinlegung.

Die langen Wege sind Teil eines Konzepts, das den Fluggast als konsumierenden Flaneur sieht. Die Läden werden zukünftig möglichst offen gestaltet, so dass man wie zufällig durch sie läuft. In den Terminal 4 von Madrid-Barajas ist ein Beauty-Spa integriert, die Wege zu den Gates sind bewußt lang gehalten, an strategischen Stellen hängen Displays mit den Minutenangaben vom jeweiligen Standort bis zu den Gates. Selbst der Flughafen auf Mallorca verlegte vor dem Sommeransturm 2006 seine Sicherheitskontrollen vor die Shopping-Area. Die Zukunft am Flughafen heißt auch hier: “Shop till you drop.”

Wie gesagt, nicht die Beförderung des Menschen ist das ZIel. Und wiedereinmal werden die Opfer zu Tätern gemacht: Aber ich habe lernen müssen, dass es den Wünschen der Passagieren entspricht.

Ist das so? Wollen wir jeden Tag Beschallung im Bus, lange Wege zum Gateway, störende Shopper auf dem Weg zum Bahngleis? Perfide

Etwas zu Weimar und dem fürchterlichen Bürokraten

Und noch etwas zeigt sich in der Entgleisung bei der diesjährigen Eröffnung des Weimarer Kunstfestes. Es ist jene Wurschtigkeit im Umgang mit der Kultur und der geistigen Welt insgesamt, an die wir uns schon so gewöhnt haben, dass sie uns nur noch aus Anlass solcher extremen Faux Pas auffällt. Eine Zeit, die stolz darauf ist, Berührungs- oder gar Schwellenängste vor der Kultur abgebaut zu haben, darf sich aber nicht wundern, wenn nun Krethi und Plethi im kleinen, feinen kulturellen Paradiesgärtlein herumstampfen und dabei von einem Fettnäpfchen zum anderen wanken.

Das Feedback für Leute, die bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit drauflos quatschen oder schreiben, was ihnen an Gedanken zur Kultur so durch die Birne rauscht, diese Feedback bleibt leider allzu oft aus. Kein Wunder, dass die Unberufenen und Unberatenen da glauben, dass sie sich alles erlauben können.

Schließlich ist es ja auch “nur” die Kultur. Die allgemeine Zugänglichkeit, aber auch die sogenannte Erweiterung des Kulturbegriffs, schließlich die Eingemeindung von Kunst und Kultur in die oberflächlichen Rituale der “Ereignisgesellschaft”, all das hat den Menschen jenes Stocken und Zögern, jenes Innewerden und Heilighalten genommen, das lange Zeit in unseren Breiten zum Umgang mit der geistigen Welt gehörte.

Auszüge aus Krauses Klartext: Haltet heilig!

Kommerzielles Fernsehen

ist für die mentale Umwelt wie eine Industrieanlage für die physikalische Umwelt. Eine Fabrik verklappt Umweltgifte in Wasser oder Luft, weil das der wirtschaftlichste Weg ist, Kunststoffe, Papier oder Stahl herzustellen. Fernseh- und Radiostationen "verschmutzen" die kulturelle Umwelt, weil das der wirtschaftlichste Weg ist, Publikum zu produzieren. Verschmutzung zahlt sich aus. Der psychische Fallout ist einfach der Preis für die Show.

Culture Jamming copyright: Kalle Lassn + orange press

aus: Kalle Lasn, Culture Jamming, Das Manifest der Antiwerbung
 

orange-press.com

 

Culture Jamming:

 

Heute bezeichnet es eine subversive kulturelle Praxis, eine Rebellion gegen die Inbesitznahme öffentlicher Räume und Zeichen durch Industrie und Commerz. Culture Jamming versteht sich als Sand im Getriebe der alles verheißenden und nichts erfüllenden Werbeindustrie.

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wenn die Hacker meinen,

sie seien wunderweis wie toll, weil sie fremde Webseiten hacken, dann sage ich nur:

steckt Euch Euren Öcalan wer weiß wohin!

Ich lass mir das nicht gefallen.

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