Nun endlich wird Frau (Parteilos) nicht mehr als Kultursenatorin “zur Verfügung stehen”.
Das tut gut zu wissen.
Aber Frau von Welck schreibt:
Im Mittelpunkt meiner Arbeit stand für mich, die Bedeutung von Kultur für die Zukunftsfähigkeit unseres Hamburger Gemeinwesens deutlich zu machen und Unterstützer und Förderer für diesen Politikbereich zu gewinnen.
Es ist schon erstaunlich, wie diese herrschsüchtige und intolerante Dame ihre Kulturpolitik nach Gutsherrenart schönredet.
nannte man das “anschleimen“, heute heißt es “networken“
Wenn 37.000 Fans auf der Reeperbahn das Finale des GrandPrixEurovision feiern und bejubeln, wie auch anderswo, dann meine ich, ist das ein Zeichen dafür, daß nun Schluß ist mit dem unsäglichen Marketing-Pop oder Ralf-Siegel-Geplärre.
Klar, frisch, sympathisch – und einfach nicht peinlich.
Britney Spears und Consorten hie – Lena dort: Das ist schon ein enormer Paradigmen-Wandel.
Im Leitartikel vom 28. Mai 2010 kommt das Abendblatt zu dem Schluß:
Wenn das so weitergeht, kommt der Brandschutz für Hamburgs Kultur viel zu spät. Weil es in allen Ecken schwelt.
Deutliche Worte.
muß man löschen. In Hamburg hingegen schließt man dann Museen.
Erst die Galerie der Gegenwart für wenige Monate, jetzt das Altonaer Museum für zweieinhalb Jahre.
Auch hier wieder Brandschutz als vorgeschobener Grund.
Wer sind hier die Brandstifter?
Doch wohl dieser unselige Senat, der das Tafelsilber der Stadt verkauft, Krankenhäuser zum Beispiel, die nicht mal bezahlt sind vom Käufer, für deren Minus-Bilanz aber doch wieder die Stadt einstehen soll, dieser Senat, der meint eine HSH Nordbank mitbegründen zu müssen und deren Vorstand mit hochkriminellen Herrschaften bestücken zu müssen …
Zu anderen Zeiten hat man solche “Stadtherren” geteert und gefedert und dann aus der Stadt gejagt.
Gerade in der Kultur-Welt:

Kultur als Brotkrumen … oder ist das wirklich nur Breadcrumb-Navigation?
Hamburger Museen sind chronisch unterfinanziert.
Die Hamburger Kunsthalle / Galerie der Gegenwart reduzierte die Sonderausstellungen. Die Hamburger Kunsthalle /Galerie der Gegenwart reduzierte das Personal.
Die Hamburger Kunsthalle / Galerie der Gegenwart wird für mehrere Monate geschlossen.
Die Hamburger Kulturbehörde hat gelernt. Wenn es Probleme gibt, ist die Bausubstanz oder die Baufirma etc. dran schuld.
Also ist die Galerie der Gegenwart wegen defekter Brandschutzklappen monatelang geschlossen.
Die “Regierung” von Beust mit Frau von Welck (parteilos) und Konsorten hat dermaßen abgewirtschaftet und wirtschaftet die Stadt noch in die Pleite. Arm an Geist ist sie schon.
Diese Hohlformel begegnet mir immer wieder.
Eine Behauptung, die da hingestellt wird. Ob es stimmt oder nicht.
Hamburg ist um ein internationales Jazzfestival reicher … 1
Hamburg ist um eine intelligente Attraktion reicher …1
die letztere Behauptung ist ja noch verstiegener.
Wer gibt den Herrschaften die Überzeugung für solche Behauptungen?
Hamburg hat keinerlei kulturellen Reichtum, nur eine hilflose und herrische Kultur-Senatorin und ein Riesen-BauDefizit… aber dieses für die Hochkultur
Da kann man als kleiner Kulturschaffender noch so sehr laut im Wald pfeifen, das wird nichts
*1: Elbjazz
*2: Hamburger Automatenverlag
eine lebendige, pluralistische, ideenreiche und stetig zunehmende Entwicklung in Gang?
Ganz einfach, man ändert einfach die Schreibweise, und macht aus der documenta eine dOCUMENTA
Keine Inhalte, nur Stolperschreibweisen
Aber ansonsten hat man von Carolyn Christov-Bakargiev noch keine künstlerischen Absichten erahnen dürfen
wer hat denen nur so ins Hirn geschissen?
Bei dem Augsburger Hirten trifft dieser Einwurf den Nagel auf den Kopf.
Eigentlich sollten wir Christen dem Herrn M. dankbar sein. Zeigt er doch die vollständige Überlebtheit des Katholizismus auf, besser als jedes Klischee es vermöchte.
Wer nagelt die 10 Gebote diesen verknöcherten Raubrittern an die Stirn?