Unlängst hat Schmidt in einer Endlos-Interview-Schleife mit der Zeit angekündigt, er werde Beckett künftig Beckett sein lassen. Und statt im Bochumer Schauspielhaus hat er auf dem Traumschiff angeheuert. Aber das kokette Liebäugeln mit dem Trivialen ist eine abgestandene Nummer aus den achtziger Jahren, als sich Akademiker landauf, landab plötzlich scharenweise als Fußballfans outeten. Vielleicht ist Harald Schmidt ja während der Winterpause in sich gegangen und kommt heute Abend wieder putzmunter aus sich heraus. Schön wär's.
ich denke mal, lasst Harald-Schmidt-Ananas doch in Peking umfallen, uns ists egal
DreiGroschenOper.
Ach ich liebe es, wenn die Rechnung nicht aufgeht. Wenn die Medien jede kritische Haltung von vornherein abgeben und devot jeden Knochen aufnehmen, den man ihnen zuwirft.
Und wenn dann alles so gnadenlos baden geht. Wie eben jetzt in Berlin.
Aber die dabei waren, die haben das wahrscheinlich gar nicht gemerkt.
Die WELT jedoch schimpft. Sehr amüsant. So ist das, wenn Popanze aufgeblasen werden, irgendwie in BB's Sinne?
Und Brandauer? Er wurde ausgebuht. Seine “Dreigroschenoper” war nicht mehr als schlappes Zweipfennig-Gedudel. Ein selbst ernannter Mount Everest kreißte und gebar ein lahmes graues Mäuslein.
Eben: wie die Überschrift sagt: Kukident für den Haifisch weiterlesen »
die nichts wissen, aber ungeheuer wichtig tun können. Die zum neuen “Format” einer theologischen Fernseh-Reihe sagen können, dass es ohne Stativ und Licht auskäme: Fragen über Fragen, die man alle dem WDR stellen möchte, der freilich auf seiner Internetseite über die Kameraperspektive der Gott-und-die-Welt-Reportagen nur verrät, dass sie ohne Stativ und Licht auskommt, “im Stil der Dogma-Filme”.
Dogma fällt ihnen ein, während sie gleichzeitig begründen, daß die Sendung “aus der Sicht des Zuschauers” und nicht mehr aus der “Sicht Gottes” oder so ähnlich gestaltet würde. Und die Zahl 7 im Titel sei ja auch mystisch.
Nichts verstehen, aber Verantwortung tragen. Solche Rundfunkleute sind mit schuld an der ständigen Verdummung. Und Überheblichkeit.
Der ganze Artikel weiterlesen »
soll die Werbung sein, dann bekommt man schon Sponsoren für die Elbphilharmonie und Arbeitsplätze und Gastronomie wird auch geschaffen…
so jedenfalls sehen das die Herren und Damen Kulturpolitiker in Hamburg und wenn die Kosten, wie angekündigt, noch weiter steigen, gibt es ja den blöden Bürger, der das alles bezahlt…
selbst die GAL hält diesen Grüößenwahn für bedeutend, von 70 auf 120 Millionen in welcher Zeit?
weiterlesen »
das soll ein Forum sein für Ärger, Verzweiflung, Witz und vielleicht auch Gelassenheit im Umgang und Erleiden
eines Alltags