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Kulturstadt Hamburg

Kulturstadt HamburgDie anstehenden Haushaltsentscheidungen der Freien und Hansestadt Hamburg haben die Kultur als Geisel genommen.

22 Millionen EUR aus dem Kulturetat sollen als Löschkandidaten gelistet werden, davon werden dann Projekte im Umfang von 10 Millionen EUR gestrichen.

Allein dieses Vorgehen ist einer Stadt unwürdig. So hat man früher als Eroberer den Eroberten tyrannisiert.

Nicht in unserem Namen!

Not in our name!

http://www.buback.de/nion

Ole von Beust ein Tiefflieger?

Nach langer, entsagungsvoller Zeit gibt es endlich Nahkampf-Luftkampf-Sondervorführungen zum Hafengeburtstag, so richtig tieffliegend.. über die Bevölkerung hinweg..  mit Billigung des Senats, denn die wollen ja schon immer mitspielen wos Krach macht..

die Tiefflieger erinnern doch sehr an die  Politik des Hamburger Senats, die auch auf Kosten der Bevölkerung über die Bevölkerung hinweg tief fliegt.. und immer tiefer… tiefer als man es sich je vorstellen konnte.

Stellen Sie sich mal vor:

  • da werden die Krankenhäuser an eine Gesellschaft verkauft.
  • Man garantiert Gewinne, ausreichend Umsatz.
  • Man verspricht, Mitarbeiter "zurückzunehmen", die nicht beim neuen Eigentümer bleiben wollen.
  • Aber man klärt nicht, daß der Käufer auch zahlen muß.
     

Und so kommt es dann auch: 

So richtig Hamburger Kaufmannsleute. Mit viel Ehre und ohne Hirn. Aber sie müssen es ja nicht bezahlen. Das bezahlt ja der Bürger. MIt seinen Steuern und seiner Gesundheit. Der sich nicht mal wehrt.
Und das ist das Einzige, was den Unterschied zu den Schweizer Tieffliegern beim Hamburger Hafengeburtstag macht: da haben sich doch tatsächlich ein paar beschwert.

Über von Beust beschwert sich niemand. Dabei gehört er mit Schimpf und Schande aus der Stadt gejagt, geteert und gefedert.

 

 

 

Herr Spinnen meint, wir gingen mit Merckles Selbstmord um

ihn erinnert hingegen der Selbstmord des schwäbischen Unternehmers an ein shakespearisches Drama, gibt er im Deutschlandradio. von sich.

Erstens gehen wir nicht mit dem Selbstmord um.

Zweitens ist der Herr an seiner Gier erstickt.

Und Drittens: was mich ganz besonders ärgert: 

Die Rücksichtslosigkeit seines Selbstmordes.

Sich vor einen Zug zu werfen, traumatisiert Unbeteiligte, Dritte, die an seinem Versagen nicht schuld sind.

Die aber ihr Leben lang damit leben müssen.

 

DauerPubertät statt Kultur

oder ist das einfach ein Ausdruck der Verludertheit und Verkommenheit, daß eine Tageszeitung, wenn auch aus dem Springer-Verlag so doch nicht die BILD, Bilder-Quiz-Seiten online stellt, die Ihnen die Aufgabe stellen, entweder den Arsch, den Busen, die Tätowierung, den Mund oder die Ohren irgendwelcher Billigst-Promis zu identifizieren?

Und gleich darunter dann noch ein Prominenten-Lexikon wo noch mehr Müll verzapft wird..

Und das Ganze kommt mir vor Augen, während ich versuche, den Aufsatz Den Opfern eine Stimme geben zu lesen versuche.

Deshalb hier der Link zur Druckversion des Artikels, da bleiben Sie verschont von dem Dreck.

ein literarischer Abend

Kurzum, die Gäste des Literaturhauses dürfen sich auf einen Abend freuen, der, so steht zu hoffen, fachkundig und vorurteilslos ein einzigartiges Leben präsentiert und Anlass geben wird, über die literarische und philosophische Bedeutung der Maierschen’schen Arbeiten neu nachzudenken.

  1. Lesen Sie diesen Text durch. Eine ganz gewöhnliche Ankündigung eines literarischen Abends. So, denken Sie, haben Sie das schon oft gelesen. So formuliert man Veranstaltungsankündigungen.
  2. Und nun ersetzen Sie den Namen Maier durch Ernst Jünger
  3. Was haben Sie gerade gelesen? Eine Ungeheuerlichkeit.
    Eine Ankündigung eines literarischen Abends im Literaturhaus Hamburg

Daß das aufstößt bei den wenigen, die noch einen Funken Verstand behalten haben, damit rechnet man, diese Leser schickt man schon in der Einleitung in die richtige Ecke:
Zu vielschichtig, zu provokant, zu inkommensurabel erscheint weiterhin vieles von dem, was den Autor Ernst Jünger ausmacht – ganz unanbhängig davon, dass seine Rezeption oftmals von geringer Sachkenntnis und ideologischen Voreingenommenheiten geprägt war (und ist).
Nein, dem Herrn Moritz, dem Leiter des Literaturhauses Hamburg, kann man keine ideologische Voreingenommenheit vorwerfen, der faßt auch in braunen Dreck, wenn es denn der Eventualisierung dient.

Auf allem wird herumgetrampelt und Respekt?

Was ist Respekt?

Es ist kein Zweifel möglich: Der ausschlaggebende Grund ist die profitable Steigerung der Besucherzahlen im Tal der Könige. Goethe, der über dem Totenschädel seines Freundes Schiller sinniert; moderne Dichter, die der Anblick der toten Pompejaner zu Betrachtungen über den möglichen selbstverschuldeten Untergang der Menschheit anregt – das sind die Ausnahmen. Die aktuelle Regel aber ist die Sucht, die Leben als Recht, alles zu erleben und zu enthüllen – als Event – definiert.

schreibt Dieter Bartetzko in seinem Kommentar zur Auslieferung des Königs Tutanchamuns an die Neugierde des Pöbels (und Pöbel sind inzwischen fast alle… )

Ich nenne es substanzlose Blödheit

verwöhnter abgefederter Kinder….

was die Organisatoren von 9to5.wirnennenesarbeit.de, diese selbsternannte Elite, da von sich absondern

was tun die denn? Produzieren Werbung und Webseiten. Also heiße Luft.
Und wichsen sich dabei ganz gehörig einen ab.
Eine ungeheure, nie von der Wirklichkeit gebeutelte Arroganz verwöhnter Blagen ist das
Das Schlimme daran ist, daß diese Selbstbeweihräucherung, dieses Ego-Marketing ernstgenommen wird, (ich schimpfe ja auch drüber…)

Teurer Größen-Klimaschutzwahn

Trotz allem wertet Kausch das Ereignis als Erfolg, denn: Mehr als zwei Milliarden Menschen in 170 Ländern verfolgten die Konzerte rund um den Globus und das Konzert in Hamburg live im Fernsehen. Insgesamt waren in Hamburg 500 Journalisten aus 20 Nationen akkreditiert und haben über Live Earth Hamburg berichtet. 37 Leitmedien in 20 Ländern und die wichtigsten weltweiten Nachrichtenagenturen berichteten über die “erfolgreiche, moderne und in den Bereichen Klimaschutz, Stadtentwicklung und Musik innovative Hansestadt”. Auch die deutschen Medien vermelden positive Resonanzen und hohe Einschaltquoten, betont Kausch.

So redet man eine Riesenpleite schön, aber aus welchen Fingern saugt der sich das?

Es geht um 950.000 EURO, die diese Riesenverdummung kostet und die in Hamburg vom Steuerzahler getragen wird.

Um diesen Riesenquatsch zu finanzieren, um wiedermal Popscheiße alles zukleben zu lassen.

Wieviel Prozent des Hamburger Kultur-Etats sind das?
Was hätte man mit diesem Geld nicht alles anstellen können, und Klimaschutz wäre da auch bei möglich gewesen, aber nein, Hamburg läßt sich von jeder Sau einspannen, die durchs Dorf rennt

kommt ja nicht drauf an

was bitte ist an dieser Pop-Scheiße innovativ?????

Ein Fall für die Gleichschaltungsstelle…

Noch könne der Engpass bei qualifiziertem Personal durch ältere Mitarbeiter und durch Frauen gedeckt werden.

Das zitiert/schreibt The Inquirer

und hinterher kommt dann wieder die Ausrede, man(n) habe sich nichts dabei gedacht..

Ich habs so satt

Ich will keine Urinproben mehr sehen

Ich habe es satt.

Daß der Radsport dopingverseucht ist, ist ja seit Jahren bekannt.
Auch wenn die Radler leugnen.
Gerade durch das Doping wurden die Leistungen möglich, die man plötzlich zum Medienereignis hochtrommelte.

Wer sich nicht in diesen Hype einspannen ließ, erntete Verachtung.

Wenn man nicht mehr leugnen kann, muß man zugeben.
Und jetzt mit dem Rücken zur Wand inszenieren diese Proben-Pinkler ein Medien-Ereignis mit falschen Tränen und beschwören falsche Werte.

“Wie stehe ich jetzt vor meinem Söhnen da?” Na als jemand der um des Geldes willen alles macht, in Röhrchen pinkeln, lügen, betrügen

Das wäre mir ja sowas von schnurzegal.
Wenn sich nicht die Medien schon wieder einspannen ließen.
Muß es denn sein, daß die Tagesschau in der Nachtausgabe kein anderes Thema hat?
Geschieht denn in der Welt nichts?
Ist unser Gesichtsfeld so verengt? Daß wir uns von Lügnern und Gesetzesbrechern Krokodilstränen vorheulen lassen müssen?

Wenn die Medien noch etwas auf sich hielten, dann straften sie diesen verrotteten Haufen mit Nichtbeachtung.

Wer Opfer ist, bestimmen wir

Für die Stammtische zumindest ist aus dem Opfer Masri, dem man früher schon eher skeptisch begegnet war, jetzt endlich der Täter geworden. Die Unbarmherzigkeit gegenüber Schwächeren beschränkt sich nicht nur auf manche Autoren bei Bild. Masri wird – angeblich mangels Glaubwürdigkeit – das Recht abgesprochen, Opfer sein zu dürfen. Da wird einem, der außer seiner Opfergeschichte nicht mehr viel hat, der Boden weggerissen. Die Skepsis der Straße, das alltägliche Vorurteil, das ihn kaum noch nach draußen gehen ließ, bekommt die Bestätigung durch die Gossenpresse.

Dass der CIA-Ausschuss des Europaparlaments und der BND-Untersuchungsausschuss des Bundestages die Glaubwürdigkeit von Masri bestätigt haben, ist für die da draußen nebbich. Dass Masri großes Unrecht widerfahren ist, haben diverse Politiker diverser Parteien erklärt: na und. Dass die Staatsanwaltschaft München gegen seine amerikanischen Entführer, vermutlich CIA-Agenten, internationale Haftbefehle beantragt hat: ach ja. Einer wie er kann von allen niederkartätscht werden.

Die Süddeutsche spricht aus, was die Gossenpresse treibt.

Peinliche Schmierenkomödie

mit deutlichen Worten rechnet die FAZ mit RTL ab, nimmt sich dafür D. B. vor:

Peinliche Schmierenkomödie
Bohlens Bramarbasieren ist eine Zumutung. Es ist eine peinliche Schmierenkomödie mit klarer Rollenverteilung in einem Pseudodrama, dessen Verlauf in den Verträgen festgeschrieben ist, die alle Beteiligten vor Beginn der Show unterschreiben mussten. ….Dabei kann man kann die verrohende Wirkung der Bohlen-Breitseiten gar nicht hoch genug schätzen. Er demonstriert nicht, dass Geiz geil ist, sondern dass es geil ist, mit asozialem Verhalten nicht zu geizen. Was für einen Spaß es doch bereitet, sich an den Schwächen von Unterlegenen zu ergötzen. Und wie unterhaltsam das auch noch ist. Und wie gut man davon seinen Lebensunterhalt gestalten und einen schönen Beitrag zur Jahresabschlussrechnung von RTL man leisten kann.

Pubertärer Blödheitsgrad

Noch regiert bei YouTube also ein Humor, den man bestenfalls pubertär nennen kann. Und noch immer gehören Videos aus der Kategorie “Pleiten, Pech und Pannen” zu den meist geschauten Filmen. Aktuell sind übrigens gerade Videos beliebt, die vermeintlich lustige Autounfälle bei Eis und Schnee dokumentieren.

Die Zugriffszahlen schwanken je nach Blödheitsgrad des mitgeschnittenen Gesangsauftritts zwischen 100.000 und 500.000.

aus der Telepolis

nicht jede Empfehlung muss man annehmen

nein, das denn doch nicht

Dummes Gelaber einer strunzdummen Peinlichkeit

Frauen leiden darunter, wenn sie zu immer mehr Aufgaben gedrängt werden, zu denen sie keine Lust und auch keine besondere Veranlagung haben. Frauen haben nur in seltenen Fällen freiwillig Hausarbeiten übernommen oder Kinder aufgezogen. Aufgrund ihrer Veranlagung sind sie dafür auch nicht unbedingt vorgesehen.

Der einzig wahre Platz eines Mannes ist der zu Hause, denn ein Mann ist viel eher in der Lage, das Haus heimelig zu machen, schöne Kerzen zu platzieren, Blumen aufzustellen und Apfelkuchen zu backen.

Dieser Text kommt Ihnen komisch vor? Mir auch.

Ich habe ihn einfach nur umgedreht. Und schon wird ein Schuh daraus.

Was mich so ärgert, ist wiesehr sich die Medien und die “Diskussion” so auf diese laufende Peinlichkeit stürzen Es gibt doch wirklich genug intelligente Menschen auf der Welt.

Braucht es da solche penetranten dummen Selbstdarsteller? Da muß etwas zutiefst gestört sein heutzutage…

Und deshalb höre ich hier auf und ignoriere diese dumme Schnalle.