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Gehirnwäsche oder BrainWashing?

ich mags nicht glauben, jetzt macht die Political Correctness, die wir neben CocaCola und anderem Dreck von den Amis übernommen haben, auch vor den Hirschen in Naturschutzgebieten nicht halt, wie der Spiegel schreibt.

Das kann doch wohl nicht ernst gemeint sein… oder müssen wir jetzt alle schreiend davonlaufen oder Hirsche kastrieren?

Banal bleibt Banal: Anrufdebil

Ähnlich dieser Aussage werden wir unsere Mobilfunk-Services zukünftig unter dem Namen “callmobile” anbieten. Mit dieser Umbenennung möchten wir noch stärker als bisher die Themen „Anrufen“ und „Mobilität“ im Firmennamen verankern.

ich krieg mich nicht mehr ein. Für so eine Begründung hätten wir früher im Aufsatz eine 5 bekommen …

die hammse ja nich mehr alle… außer einem Riß in der Schlüssel und schlechtem English im Hirn…

Von dem möchte ich nichts gekocht bekommen…

“Was mich am Kochen interessiert – auch aus einer anthropologischen Perspektive -, ist die Begegnung mit Andersheit, das Moment der Verstehensirritation, auch durchaus dieses Moment der Negativierung von Wahrnehmungsmodi.”

so der Leiter der nächsten Documenta, Herr Bürgel, laut Perlentaucher in der FAZ.

Europäischer Kultur-Preis?

So ist das, wenn irgendwelche kruden Gremien irgendwelche kruden Gremien feiern…

In der Dresdner Frauenkirche sind am Dienstag die diesjährigen “Europäischen Kulturpreise” vergeben worden. Die von der Europäischen Kulturstiftung “Pro Europa” ausgelobte Auszeichnung ging in diesem Jahr an mehrere Prominente und an die Initiative “Petersburger Dialog”.

Der 2001 vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder und Russlands Präsident Wladimir Putin ins Leben gerufene “Petersburger Dialog” habe viel zur deutsch-russischen Verständigung beigetragen, begründete der Präsident der Stiftung, Ernst Seidel, die Entscheidung. In der Kategorie “Politik” nahmen die Vorsitzenden des russischen und deutschen Lenkungsausschusses, der frühere sowjetische Präsident Michael Gorbatschow und der letzte DDR-Ministerpräsident Lothar de Maizière, die Auszeichnung entgegen.

Erstens sind es die Unvermeidlichen, die die Preise entgegennehmen und sich geehrt fühlen …

und zweitens, was bitte hat dieser schwachsinnige Dialog gebracht außer Dienstreisen mit komfortabler Hotel-Luxus-Unterkunft?

Eine Zivilgesellschaft in Russland ist in weiter Ferne und der Kulturaustausch, die grenzüberschreitende Kulturarbeit mit Russland wird weiterhin unsubventioniert, effektiv und kräftezehrend von Individualisten geleistet.

Aber mit denen spricht der Petersburger Dialog nicht. Nur mit Mördern, Putins etc.

Die Kritik trifft die Falsche

Interessant ist jedenfalls, dass all die glühenden Verteidiger der Freiheit der Kunst und der Medien, die sich aufgerufen fühlten, ihre Entrüstung zu äußern, immer nur die verunsicherte Intendantin im Visier hatten. Die Panik wird aber von unseren Sicherheitspolitikern und –experten, gerade wenn neue Gesetzesvorhaben anstehen, geschürt und verbreitet. Gerade auch der Bundesinnenminister Schäuble gefällt sich darin, theoretisch mögliche Bedrohungen zu tatsächlich vorhandenen zu machen, um eine für das Durchsetzen neuer Sicherheits- und Überwachungsmaßnahmen geeignete Stimmungslage zu schaffen. Es ist diese, auch von den offiziell dafür zuständigen Behörden verbreitete Panikstimmung, die Überreaktionen wie die jetzt in der Deutschen Oper begünstigt. Warum wird davon nicht gesprochen? Will man den Kampf der Kulturen, der in diesem Fall nur in den Köpfen der einen Partei stattgefunden hat, den Weg bereiten? Ist es einfach leichter, auf eine Intendantin einer Kulturinstitution einzudreschen als auf den Bundesinnenminister, das BKA, den Verfassungsschutz oder LKAs?

Ich gebe Florian Rötzer voll und ganz recht.

Eine perfide Meinungsmache.

Jeden Tag sollten alle Amtsträger Nathan der Weise ansehen, bis sies verstanden haben.

Erst wird aus dem Bahnhof kein Bahnhof mehr,

sondern nur noch ein Shopping-Centrum mit störenden Bahngleisen dazwischen, jetzt machen Sie das am Flughafen auch so.

Der Fluggast ist nicht mehr wichtig, daß er schnell und reibungslos befördert werden kann, nein, er muss jetzt ersteinmal durch ShoppingMalls, wie ich das Wort hasse …

Die deutschen Flughäfen befinden sich nicht mehr nur im Wettbewerb untereinander, sondern treten auch gegen Innenstädte und Bahnhöfe an. Die Hamburger Shopping Plaza wird die Einzelhandelsflächen am Airport mehr als verdoppeln. Fluggäste sind spendabel, auch Besucher und Abholer sind für Einkäufe zu haben. Ein Umfrage am Flughafen ergab, dass schon jetzt über 35% aller Abholer etwas erwerben. Durchschnittlich kommen 50.000 Besucher täglich an den Flughafen, die langen Ladenöffnungszeiten lassen den Standort in Zukunft auch für Shopper aus der Umgebung interessant werden. Flieger, Gäste, Bringer, Abholer, Anwohner, Beschäftigte: Alle sollen amüsiert sein. meldet Telepolis

Shopping = Amusement??? Aber was hat das mit Reisen und Beförderung zu tun?

Nichts außer der Schlußfolgerung, daß nur noch wer konsumiert eine Lebensberechtigung hat, alle anderen Bedürfnisse und Verhaltensweisen sind dem unterzuordnen.

Ich finde diese Vergewaltigung der Menschen wieder mal zum Kotzen.

Architekt des Hamburger Flughafens ist seit über 18 Jahren das Büro von Meinhard von Gerkan. Er steht für bauliche Kontinuität und schien nicht ganz zufrieden mit dem neuen Projekt. “Eine Shopping Plaza entspricht nicht ganz meinen funktionalen Vorstellungen von einem Flughafen. Aber ich habe lernen müssen, dass es den Wünschen der Passagieren entspricht.” Der “konzeptionellen Bruch” und die “längeren Wege” werden durch das “Raumerlebnis der Architektur” ausgeglichen, hoffte Gerkan während seiner Rede zur Grundsteinlegung.

Die langen Wege sind Teil eines Konzepts, das den Fluggast als konsumierenden Flaneur sieht. Die Läden werden zukünftig möglichst offen gestaltet, so dass man wie zufällig durch sie läuft. In den Terminal 4 von Madrid-Barajas ist ein Beauty-Spa integriert, die Wege zu den Gates sind bewußt lang gehalten, an strategischen Stellen hängen Displays mit den Minutenangaben vom jeweiligen Standort bis zu den Gates. Selbst der Flughafen auf Mallorca verlegte vor dem Sommeransturm 2006 seine Sicherheitskontrollen vor die Shopping-Area. Die Zukunft am Flughafen heißt auch hier: “Shop till you drop.”

Wie gesagt, nicht die Beförderung des Menschen ist das ZIel. Und wiedereinmal werden die Opfer zu Tätern gemacht: Aber ich habe lernen müssen, dass es den Wünschen der Passagieren entspricht.

Ist das so? Wollen wir jeden Tag Beschallung im Bus, lange Wege zum Gateway, störende Shopper auf dem Weg zum Bahngleis? Perfide