
Deutschland ist WeltmeisterIN!
Und Ihr blöden Radio- und sonstige Chauvis, die Ihr tatsächlich glaubt, in den Nachrichten erst den Lokführerstreik zu nennen, dann Berichte über das Spiel Cottbus-Hannover bringen zu müssen, bevor Ihr auch nur in einem Satz über den Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft bringt:
wie kleinmütig seid Ihr eigentlich?
Hat schon irgendeinmal eine deutsche Männer-Mannschaft die Weltmeisterschaft gewonnen, ohne auch nur ein einziges Tor zu kassieren?
Aber das ganze Land in den Fußkommerzballwahnsinn zu treiben, 2006, das habt Ihr gekonnt!
Na? Nein! Wir Frauen werden es Euch noch zeigen!
Sven Felix Kellerhoff schreibt in der WELT:
Schon wieder ist ein Album aus einem KZ aufgetaucht. Bei ersten Mal waren es die Fotos der Täter, nun sind es Zeichnungen, die ein Häftling angefertigt hat. Einzigartig sind die Bilder nicht – aber sie geben Auskunft über das schreckliche Leben im KZ Dachau.
und dieses Schon wieder… souffliert sofort Ermüdung, satthaben, es reicht, hört auf damit, was braucht es das noch..
Was zwei kleine Worte bewirken können (oberhalb der Bedeutungsebene…)
Podcasting spricht mittlerweile immer mehr Menschen aus älteren Generationen an. Wie eine aktuelle ComScore-Studie zeigt, werden mehr als 50 Prozent aller Podcasts bei iTunes von Personen über 35 Jahren heruntergeladen.
das schreiben die Jungs und Mädels von Pressetext und verschieben schon wieder biologische Grenzen…
nicht nur das Niveau, auch das Alter sinkt..
Dem in Moskau Geborenen war vom ersten Ton an die Tastatur einzige Zielgerade der Töneflut. Jeder Sturzbach war bis in die Gischt ausgeformt, ja regelrecht ausgestochen, was die Tendenz dieses Elefantenkonzerts zu wuchtiger Süßlichkeit und einem Sich-Wälzen im Akkordmatsch schon im Ansatz unterlief.
Da ist aber einem Musikkritiker der Schwulst zur Zielgeraden seines Schreibens geronnen.
HAMBURG -
Der Dalai-Lama wird am 12. Mai in Leipzig zur Verleihung des Medienpreises “Osgar” der “Bild”-Zeitung erwartet. Das Blatt ehrt das religiöse Oberhaupt der Tibeter für seinen ausdauernden, gewaltlosen Freiheitskampf für das tibetische Volk. Der “Bild”-Osgar ist der erste Medienpreis überhaupt, den der Dalai-Lama entgegennimmt. Er hat erklärt: “Ich freue mich, den Friedenspreis der ,Bild'-Zeitung entgegenzunehmen.”
Religion ist Opium für … ? Und der DL hat ein gutes Händchen für Populismus.. so ein “Medien-Preis” macht sich ja auch gut neben dem Friedensnobelpreis

es gab einmal das journalistische Prinzip, Inhalt und Werbung zu trennen. Aber wir haben ja das Internet. Da kann man sich gottseidank unterwandern lassen…
und nicht nur beim Hamburger Abendblatt.
Im Aufmacher der SZ am Wochenende trommelt Heribert Prantl für die Pressefreiheit – und das ist, wenn es nach ihm geht, auch bitter nötig: Aber schlimmer als Cicero-Razzien sind die geistigen Zwangsjacken, die sich der Journalismus selber anzieht: Zu beklagen ist eine Tendenz zur Vermischung von Information und Unterhaltung. Zu beklagen ist die Vermischung von Journalismus und PR. Zu beklagen ist die Verquickung von Journalismus und Wirtschaft – die Tatsache also, dass sich immer mehr Journalisten zu Büchsenspannern und Handlangern von Wirtschaftslobbys machen lassen. Mittlerweile gibt es Medienpreise für 'Kritischen Journalismus'. Kritischer Journalismus – das sollte eigentlich eine Tautologie sein, ist es aber nicht.
das schreibt der Perlentaucher.
Bei uns wird Kritischer Journalismus eingefordert (heißt ja wohl: so isses, aber findet Euch nicht ganz damit ab… meckert ein bißchen, dann dürft Ihr mitspielen…)
woanders riskieren Journalisten ihr Leben.
Woanders ist Journalismus lebensnotwendig und lebensgefährlich.
Aber das nennt man dann “investigativen Journalismus” und den gibt es bei uns nicht.
Themen allerdings genügend.
na, ja vom Main aus gesehen ist das schon verzeihlich, den Fischmarkt mit der Speicherstadt zu verwechseln, der letzte Betriebsausflug ist eben schon lange her
In allen Berichten über diese Kitsch-Show, die auf der gegenwärtigen Indien-Welle prächtig daherschwimmt, fällt mehr oder minder die gleiche Aussage:
Die opulente, oft grellbunte Musical-Tanz-Show „Bharati, Auf der Suche nach dem Licht”, die in der Frankfurter Festhalle Premiere hatte, versucht dem Publikum ein authentisches Bild von Indien zu vermitteln.
Selbst die FAZ, die doch recht kritisch daherberichtet, ja sogar ziemlich verreißt, nutzt diese Aussage als Teaser. Verstehe ich nicht..
Sind die alle zu faul? Ist Abschreiben so leicht? GIbt es keine Lektoren mehr, die da den Finger draufhalten? Oder halten die die Leser für so blöd daß die eh nichts merken?
Entsetzliches Elend in Slums mit Millionen Darbender kontrastieren mit protzigem Wohlstand schmucker Fassaden und luxuriöser Touristenenklaven von wenigen: Indien war und ist der Subkontinent krasser sozialer Gegensätze. Die vom indischen Produzenten Gashash Deshe initiierte, nach Frankreich, Belgien und Niederlande vor wenigen Tagen in der Hansestadt Hamburg in Deutschland uraufgeführte Musical-Tanz-Show „Bharati – Auf der Suche nach dem Licht“ versucht, das ist zumindest Deshes Intention, westeuropäischem Publikum ein Stück Fernost möglichst kurzweilig, aber auch authentisch näherzubringen.
Wie bitte, haben die Lepröse unter den Statisten, fließt im Foyer der verpisste Ganges???