Kategorien: Er hat ja gar nichts an!

Si tacuisses, philosophus mansisses

NapoleönchenWas mich so verwundert bei diesem unsäglichen Karl Theodor von und zu ist seine Chuzpe, Fensterreden zu halten, aufzutreten als “Ehrenmann”, “größtmögliche Aufklärung” zuzusagen, und sich dann davonzustehlen, nicht zu dem zu stehen was er angerichtet hat, aber aus der Deckung heraus seinen Anwalt vorzuschicken gegen die Veröffentlichung der Kommissionsergebnisse.

Die vorzeitige Veröffentlichung der Ergebnisse führe zu einer Vorverurteilung seines Mandanten, meinte der Herr A nwalt von Kalkreuth.

Interessant, wie diese Herren Adligen vermeintliche Ehre versuchen hochzuhalten, aber ansonsten tricksen wie der letzte Hühnerdieb.

Täte er noch leben, ich hätte Herrn KTG den Anwalt von Gravenreuth empfohlen. War auch adelig und hatte eine ähnliche Rechtsauffassung.

P.S.: Hättest du geschwiegen, wärest du ein Philosoph geblieben …

Meister-Plagiator und journalistisch-rechtliches Wohlwollen

Daß Quellen genannt werden müssen, ist schon bei kleinen Seminararbeiten Standard. Es gibt Handbücher über wissenschaftliches Arbeiten und richtiges Zitieren.
Das lernt man schon im ersten Proseminar.

Umso erstaunlicher finde ich es, daß selbst Tageszeitungen wie die FAZ und die SÜDDEUTSCHE zwar über den Plagiatsfall berichten, aber obwohl selbst plagiiert, keine Konsequenzen fordern.

Ich erinnere mich dabei daran, mit welcher Unerbittlichkeit diese beiden Zeitungen mich anwaltlich zu Zahlungen aufforderten, weil ich auf der Webseite www.terterian.org Zitate aus Berichten dieser Zeitungen über die Opernaufführung von Das Beben in München wiedergegeben habe, mit Quellenangaben, wohlgemerkt. Ich mußte die Auszüge vom Netz nehmen und in einem unwürdigen Kotau und Kniefall bezeugen, wie gutherzig aber arm diese Webseite, dieses Projekt sei. Dann erst zog man die recht hohen Forderungen zurück.

Kleine Webmaster von low-budget- oder no-budget-Projekten jagt man ins Bockshorn, überzieht sie mit Forderungen, und bedroht sie  mit empfindlichen finanziellen Strafen, wenn sie aus Rezensionen mehr als 2 Zeilen zitieren. Vergißt dabei, daß ohne den freien Eintritt der Rezensenten in diese Kulturveranstaltungen das Feuilleton dieser Zeitungen sehr mager ausfiele.

Bei Obermackern wie Herrn von und zu jedoch schlachtet man zwar journalistisch aus, aber wo bleiben die Forderungen?

Will Angela Merkel wiedergewählt werden?

Dann muß sie es wie Ole von Beust halten:

erst sich solche Maniacs in das Kabinett holen, dann, wenn es gar nicht mehr geht, den Maniac entlassen und dann vom dankbaren Volk ob dieser Herkules-Tat wiedergewählt haben.

In Hamburg Schill und Kusch, in Bonn Westerwelle?

mare frisicum spa helgoland

also das ist so ein Wasserbecken und da ist salziges Wasser drin und ganz doll viele Leute wollen da rein und damit sie das auch merken dass sie in dieses Wasserbecken wollen hat man diesen ganz doll schönen Namen gefunden

und jetzt sind sie alle ganz doll froh