Kategorien: Dies und Das

Social Media enttarnt

Das Abendblatt beschreibt einen FlashMob in Hamburg-Altona, organisiert über Facebook.

Die beiden Mitläufer Sandra und Janina kennen hier keinen, sie haben über Facebook bei Freunden gesehen, dass sie teilnehmen und sind spontan hergekommen

ja, mitlaufen und niemanden kennen, aber Facebook-Freunde haben ;=)

Meister-Plagiator und journalistisch-rechtliches Wohlwollen

Daß Quellen genannt werden müssen, ist schon bei kleinen Seminararbeiten Standard. Es gibt Handbücher über wissenschaftliches Arbeiten und richtiges Zitieren.
Das lernt man schon im ersten Proseminar.

Umso erstaunlicher finde ich es, daß selbst Tageszeitungen wie die FAZ und die SÜDDEUTSCHE zwar über den Plagiatsfall berichten, aber obwohl selbst plagiiert, keine Konsequenzen fordern.

Ich erinnere mich dabei daran, mit welcher Unerbittlichkeit diese beiden Zeitungen mich anwaltlich zu Zahlungen aufforderten, weil ich auf der Webseite www.terterian.org Zitate aus Berichten dieser Zeitungen über die Opernaufführung von Das Beben in München wiedergegeben habe, mit Quellenangaben, wohlgemerkt. Ich mußte die Auszüge vom Netz nehmen und in einem unwürdigen Kotau und Kniefall bezeugen, wie gutherzig aber arm diese Webseite, dieses Projekt sei. Dann erst zog man die recht hohen Forderungen zurück.

Kleine Webmaster von low-budget- oder no-budget-Projekten jagt man ins Bockshorn, überzieht sie mit Forderungen, und bedroht sie  mit empfindlichen finanziellen Strafen, wenn sie aus Rezensionen mehr als 2 Zeilen zitieren. Vergißt dabei, daß ohne den freien Eintritt der Rezensenten in diese Kulturveranstaltungen das Feuilleton dieser Zeitungen sehr mager ausfiele.

Bei Obermackern wie Herrn von und zu jedoch schlachtet man zwar journalistisch aus, aber wo bleiben die Forderungen?

Umgedrehte Wirtschaft…

Ikea kauft für sein geplantes Warenhaus in Hamburg-Altona Geld ;=)

Rund zehn Millionen Euro soll Ikea für das Grundstück mit dem alten Frappant-Komplex (Ex-Karstadt) gekauft haben, nachdem dort schon mehrere Investoren mit Neubau-Vorhaben gescheitert waren

Abendblatt, 09.02.2011

Projektwochen-Arbeit, aber Kunst?

“Eine Beziehung zum Ort durch Aktion” will die Neuseeländerin schaffen, dazu baut sie in den Hauptraum eine Betonrampe und hängt transparente Vorhänge vor die Fenster. Einige Werke plaziert Newby draußen, um eine Verbindung zwischen Innen und Außen zu schaffen.”

So wird eine Ausstellung in der Bremer Gesellschaft für aktuelle Kunst beworben. Ich hab diese Projektwochen-Arbeiten samt mitgelieferten Erklärungen über. Wo bleibt die Möglichkeit, selbst etwas zu erfahren, erspüren, erkennen?

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt

Die FAZ trifft mal wieder den Nagel auf den Kopf (oder soll ich schreiben, auf den Knochen?

Bekommt die FDP jetzt auch Spenden aus der Streusalzbranche?

Wegen des immer knapper werdenden Streusalzes im Winterdienst hat sich die FDP für eine deutschlandweite Reserve ausgesprochen. “Der Bund muss als Auftraggeber alle Bundesländer zur Vorhaltung einer Mindestreserve an Salz drängen, damit im gesamten Bundesgebiet die Bundesverkehrswege auch in Wintersituationen uneingeschränkt befahrbar sind”, sagte ihr Verkehrsexperte Patrick Döring der “Rheinischen Post”.

meldet die Tagesschau.

Staatliche Eingriffe sind doch gar nicht die Maxime dieser Partei, es sei denn es nutzt ihrer Klientel…


Schulreform?

Schulreform? Finden Sie die Fehler?

 

HafenTentwicklung

MiYsteriös

 

nur ein kleiner Ausschnitt von der WELT von heute

 

Leute, lernt auch mal richtig schreiben! 

 

 

 

 

Helmut Schmidt, an elder statesman

Aber seltsam, jetzt scheint plötzlich diese Welt, die in ihrem Bestand ja höchst gefährdet ist, verehrungs- und respektvoll vor diesem knochentrocken vernunftgenialen ehemals Ersten Angestellen der Republik sich zu verbeugen.

Und ihm als einem König Helmut I. beim Verkünden von Erkenntnissen à la „Zwei und zwei sind vier“ atemlos zu lauschen. Als seien’s alttestamentarische Prophetenorakel. Es wär’ zum Lachen, wenn es nicht vielleicht so ist, dass im Drama einer Zeit, in der die Grundrechnungsarten selbst höchstfinanzgestellten Persönlichkeiten zu hoch sind, der einzig Berechenbare ganz von selbst Majestät wird.

So schreibt Gerhard Stadelmaier in der FAZ. Und erweist damit H.S. Respekt. Oder ist es Häme?

Interessant finde ich nur, daß auch und vielleicht gerade die FAZ diese höchstfinanzgestellten Persönlichkeiten gerade doch zu ihrer eigenen Klientel zählt.

 

Nabel der WELT auf WELT-Niveau

"Freiburg will keine Kunsthalle" schreibt die WELT und daneben dann dies:
Nabel der WELT

der Omphalos ist es jedenfalls nicht

Zitate hin, zitieren her…

wie blöd muß man sein, um ausgerechnet das Zitat Duke Ellington's, Oscar Peterson sei ein Maharadscha des Klaviers, zur Überschrift eines “Nachrufs” auf eben diesen zu wählen?

Auf welches intellektuelle/Kitsch- Niveau der Leserschaft spekuliert diese übrigens mit einem “Puk”-Preis des Deutschen Kultur-Rates Abendblatt-Kultur-Redaktion?

“Puk” = Presse und Kommerz … und eben Blödheit