“in Mecklenburg geschieht alles 50 Jahre später“, wird Otto von Bismarck kolportiert. Manche zitieren hellsichtig auch “in Mecklenburg-Vorpommern geschieht alles 50 Jahre später“, wieder andere: “in Vorpommern geschieht alles 50 Jahre später” oder “in Pommern geschieht alles 50 Jahre später“
Wie auch immer. Daß alles ein wenig später geschieht, Entschleunigung auch seine Vorteile hat, ist unbestritten. Wie sehr aber unsere Grünen hier in HGW auf dem Vergangenheits-Schlauch stehen, macht ihre aktuelle Forderung, ihr Beitrag zur Stadtentwicklung deutlich.
Die Antipädagogik á lá von Braunmühl ist nicht mehr salonfähig, Freundschaft mit Kindern wurde zu oft falsch ausgelegt und ausgelebt, in der Grünen Parteil beginnt gerade die Aufarbeitung der Pädophilen Doktrin aus den Gründerjahren der Partei, aber die Greifswalder Grünen wünschen sich einen Kinderspielplatz auf dem Greifswalder Marktplatz.
Quelle: gelesen in der OZ vom 2.05.2013
ich bin nicht bestürzt über den Tod des Entertainers D. B., ich fühlte mich nie von ihm entertained, und deutlich übergewichtige Personen haben nun mal ein großes medizinisches Risiko.
Und nein, die letzte Documenta war keine documenta, sondern nur eine didacta. Oder eine Nebenveranstaltung der Dokumentarfilmtage Hof.
Auch das musste mal gesagt werden.
ich hab mal wieder in Google+ reingeschaut und musste mich erst durch eine Reihe von Bildschirmen mit Empfehlungs-Schrott durchklicken.
Wer wohl die 35 anderen sind? Ich wage es nicht einmal zu vermuten. Wieder einmal stelle ich fest, daß es wirklich nicht mein Lebensziel ist, diesen interessanten Menschen und Seiten zu folgen.
Und nun warte ich auf den Shitstorm der von mir ignorierten Promis …
Das Abendblatt beschreibt einen FlashMob in Hamburg-Altona, organisiert über Facebook.
Die beiden Mitläufer Sandra und Janina kennen hier keinen, sie haben über Facebook bei Freunden gesehen, dass sie teilnehmen und sind spontan hergekommen
ja, mitlaufen und niemanden kennen, aber Facebook-Freunde haben ;=)
Daß Quellen genannt werden müssen, ist schon bei kleinen Seminararbeiten Standard. Es gibt Handbücher über wissenschaftliches Arbeiten und richtiges Zitieren.
Das lernt man schon im ersten Proseminar.
Umso erstaunlicher finde ich es, daß selbst Tageszeitungen wie die FAZ und die SÜDDEUTSCHE zwar über den Plagiatsfall berichten, aber obwohl selbst plagiiert, keine Konsequenzen fordern.
Ich erinnere mich dabei daran, mit welcher Unerbittlichkeit diese beiden Zeitungen mich anwaltlich zu Zahlungen aufforderten, weil ich auf der Webseite www.terterian.org Zitate aus Berichten dieser Zeitungen über die Opernaufführung von Das Beben in München wiedergegeben habe, mit Quellenangaben, wohlgemerkt. Ich mußte die Auszüge vom Netz nehmen und in einem unwürdigen Kotau und Kniefall bezeugen, wie gutherzig aber arm diese Webseite, dieses Projekt sei. Dann erst zog man die recht hohen Forderungen zurück.
Kleine Webmaster von low-budget- oder no-budget-Projekten jagt man ins Bockshorn, überzieht sie mit Forderungen, und bedroht sie mit empfindlichen finanziellen Strafen, wenn sie aus Rezensionen mehr als 2 Zeilen zitieren. Vergißt dabei, daß ohne den freien Eintritt der Rezensenten in diese Kulturveranstaltungen das Feuilleton dieser Zeitungen sehr mager ausfiele.
Bei Obermackern wie Herrn von und zu jedoch schlachtet man zwar journalistisch aus, aber wo bleiben die Forderungen?
Ikea kauft für sein geplantes Warenhaus in Hamburg-Altona Geld ;=)
Rund zehn Millionen Euro soll Ikea für das Grundstück mit dem alten Frappant-Komplex (Ex-Karstadt) gekauft haben, nachdem dort schon mehrere Investoren mit Neubau-Vorhaben gescheitert waren
Abendblatt, 09.02.2011
“Eine Beziehung zum Ort durch Aktion” will die Neuseeländerin schaffen, dazu baut sie in den Hauptraum eine Betonrampe und hängt transparente Vorhänge vor die Fenster. Einige Werke plaziert Newby draußen, um eine Verbindung zwischen Innen und Außen zu schaffen.”
So wird eine Ausstellung in der Bremer Gesellschaft für aktuelle Kunst beworben. Ich hab diese Projektwochen-Arbeiten samt mitgelieferten Erklärungen über. Wo bleibt die Möglichkeit, selbst etwas zu erfahren, erspüren, erkennen?

Die FAZ trifft mal wieder den Nagel auf den Kopf (oder soll ich schreiben, auf den Knochen?
Wegen des immer knapper werdenden Streusalzes im Winterdienst hat sich die FDP für eine deutschlandweite Reserve ausgesprochen. “Der Bund muss als Auftraggeber alle Bundesländer zur Vorhaltung einer Mindestreserve an Salz drängen, damit im gesamten Bundesgebiet die Bundesverkehrswege auch in Wintersituationen uneingeschränkt befahrbar sind”, sagte ihr Verkehrsexperte Patrick Döring der “Rheinischen Post”.
meldet die Tagesschau.
Staatliche Eingriffe sind doch gar nicht die Maxime dieser Partei, es sei denn es nutzt ihrer Klientel…