Kategorien: Böse alte Männer

Stuhlgang auf dem Heiligen Stuhl

Müssen wir jetzt in jeder Nachrichtensendung erzählt bekommen, daß der böse alte Mann im Zwergstaat lateinischer Sprache zum ersten Mal Suppe gegessen, Angelus gebetet, aus dem Fenster geschaut hat?

Sollten wir nicht besser studieren, was der alte böse Mann an der Spitze des lateinischsprachigen Zwergstaats zur UN-Erklärung der Rechte der Frau sagt?

Irgendjemand hat sie doch gerufen?

nun erscheinen immer mehr Clowns auf der Bühne in ihrem Altersstarrsin.

Daß eine große Tat im Leben nicht unbedingt eine moralische Integrität garantiert, zeigt Lech Walesa, wenn er gegen Schwule wettert. Herr Erdogan, wahrlich kein Freund anderer monotheistischer Religionen, wettert gegen den Zionismus statt in seinem Land dem europäischen Ideal der Religionsfreiheit zu folgen und endlich den Völkermord an den Armeniern zu akzeptieren, ja und dann noch Herr Berlusconi, Herr Grillo, Herr Steinbrück..

Ich habe diese bösen alten Männer nicht gerufen, und tröste mich mit  Frankieboy

Potzblitz Papstblitz!

Papstblitz

Papstblitz

Daß in den Kirchen gepredigt wird macht deswegen die Blitzableiter auf ihnen nicht unnöthig.

Georg Christoph Lichtenberg, Die Aphorismenbücher, L 67

Nun geht er endlich

By Dieter Philippi (Eigene Aufnahme, Eigentum) [GFDL (http://www.gnu.org/copylef
aufs Altenteil, der Vorsitzende des Vereins der Kinderschänder und Holocaustleugner, der Ober-Reaktionär der unheiligen römischen  Kirche, Gerontokrat und Blender.

Seine größte Leistung?

Die Altersbeschränkung bei der Papstwahl: künftig dürfen nur noch Kardinäle unter 80 wählen! Welch ein Befreiungsschlag!

Und dieses Paar hier macht ihm auch keine Freude mehr…

von WDKrause (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

ob alt, ob jung …

Katholische Würdenträger – Indische Politiker – FDP Staatssekretäre, sie sind alle gleich. Zumindest was die Leugnung sexueller Gewalt und Frauenverachtung betrifft.

Die Katholische Kirche stoppt die Aufklärung der Mißbrauchsskandale, vernichtet Beweismaterial, berichtet die Süddeutsche.

FDP-SchwanzUnd Herr Hans-Joachim Otto, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium,

  • twittert in typisch liberaler Argumentation (manche…),
  • exkulpiert in katholischer Argumentation den Täter (die Frau ist schuld),
  • argumentiert dabei biologistisch (Imponierverhalten beruht grundsätzlich auf zur Schau gestellter Potenz oder Vitalität, die für die sich dabei siegreich behauptenden, meist männlichen Rivalen mindestens in der Kopulation mit den so ‘eroberten’ Weibchen gipfelt. s. wikipedia)
  • bricht der deutschen Syntax das Kreuz (Vorgänge … hat er nur getan)

und das alles in 140 Zeichen. Bravo Herr Otto, 2% sind für deine Partei noch zuviel, aber macht ja nichts, Ihr habt Euch ja alle ordentliche Rentenposten in den Ministerien besorgt, bevor die FDP endgültig untergeht!

Diese unterschwellige Frauenverachtung  überall ist zum Kotzen. Vielleicht liegt der Fortschritt darin, daß bei uns die Frauen seltener umgebracht werden?

Eine mutige und zornige Frau

wenn eine Pakistanerin bei dem indischen BigBrother mitmacht, bringt sie dann Schande über ihr Land?

Fuß-und Bein-Chauvinismus bei der FAZ

Bein-ChauvinismusNicht nur, daß jetzt immer krudere Klagen wegen der Frauenquoten-Diskussion aus immer verstockteren Ecken kommen, auch der für Bebilderung der FAZ-Online-Seite zuständige Praktikant wurde wohl aus der letzten Chauvinisten-Ecke gezogen..

Man gibt immer einer Frau den Vorzug vor einem Mann, der gleichermaßen qualifiziert ist

jammert da ein Männlein. Dabei hat er doch gar nichts zu befürchten, denn gerade solche Alpha-Männlein wie er verhindern (noch) doch, daß überhaupt qualifizierte Frauen in die Auswahl kommen..

Sie merken einfach nicht, wie primitiv ihre Argumentation ist und wie sehr sie sich desavouieren, diese Blödmänner.

Also liebe FAZ: Legt Euch schon mal ein Bildarchiv mit Waden und Sockenhaltern an, die Frauenquote kommt!

Wasser predigen und Wein trinken?

Bei dem Augsburger Hirten trifft dieser Einwurf den Nagel auf den Kopf.

Eigentlich sollten wir Christen dem Herrn M. dankbar sein. Zeigt er doch die vollständige Überlebtheit des Katholizismus auf, besser als jedes Klischee es vermöchte.

Wer nagelt die 10 Gebote diesen verknöcherten Raubrittern an die Stirn?

Freudlos…

nein, Herr Mixa hat Freud nicht gelesen. Sonst gäbe er nicht solch unsäglichen Quatsch von sich.

Aber wie das bei diesen Herren, die etwas zu vertuschen haben, oft so ist, machen sie die Opfer zum (Mit-)Täter.

Die sogenannte sexuelle Revolution, in deren Verlauf von besonders progressiven Moralkritikern auch die Legalisierung von sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Minderjährigen gefordert wurde, ist daran sicher nicht unschuldig.

Interessant, wie sexueller Druck, gepaart mit Macht über die Schüler, als Ergebnis sexueller Libertinage der Öffentlichkeit etikettiert wird.
Dabei übersieht er natürlich geflissentlich, daß die katholischen ehrwürdigen Herren schon immer zu sexuellen Übergriffen neigten, ganz ohne stimulierende Freizügigkeit.

Aber einen Fehler im System kann er ja nicht zugeben.

Böse alte Männer oder: Dialog der Religionen?

Wie kann es angehen, daß jetzt alle diesen bösen alten  Männer aus ihren Löchern gekrochen kommen und jede noch so abgeschmackte alte Irr-Lehre wieder herausholen, jeden Funken Menschlichkeit vermissen lassen, von Verstand gar nicht zu reden?

Was ist in die Katholiken gefahren,
 

  • daß Maledict einen Holocaust-Leugner re-kommuniziert,
  • jener wissenschaftliche Beweise des Holocaust prüfen will ob er geruhen möchte diese anzuerkennen,
  • ein Weihbischof aus Linz Homosexualität für heilbar erklärt, der deutsche OberPiusBruder Mohammed einen Kinderschänder nennt?

Narrenfreiheit auf Katholisch? 

Nein, wir haben diese kleidertragenden alten Männer immer nur unterschätzt.

Die sind immer so. Immer so gewesen. Nur eben manchmal nicht so frech. Und nicht so gefährlich.

Denn sie machen sich gerade daran, die Bedeutung des Begriffes katholisch ("einzig, einig") daranzusetzen, andere Religionen zu diskrimieren.

Sie diskriminieren die Juden.

Sie diskriminieren die Muslime.

Sie säen Haß und Abscheu.

Und das sind genau die Tugenden, die die Menschen in schweren wirtschaftlichen Zeiten brauchen.