Kategorien: Ausgekotzt

Si tacuisses, philosophus mansisses

NapoleönchenWas mich so verwundert bei diesem unsäglichen Karl Theodor von und zu ist seine Chuzpe, Fensterreden zu halten, aufzutreten als “Ehrenmann”, “größtmögliche Aufklärung” zuzusagen, und sich dann davonzustehlen, nicht zu dem zu stehen was er angerichtet hat, aber aus der Deckung heraus seinen Anwalt vorzuschicken gegen die Veröffentlichung der Kommissionsergebnisse.

Die vorzeitige Veröffentlichung der Ergebnisse führe zu einer Vorverurteilung seines Mandanten, meinte der Herr A nwalt von Kalkreuth.

Interessant, wie diese Herren Adligen vermeintliche Ehre versuchen hochzuhalten, aber ansonsten tricksen wie der letzte Hühnerdieb.

Täte er noch leben, ich hätte Herrn KTG den Anwalt von Gravenreuth empfohlen. War auch adelig und hatte eine ähnliche Rechtsauffassung.

P.S.: Hättest du geschwiegen, wärest du ein Philosoph geblieben …

Eine mutige und zornige Frau

wenn eine Pakistanerin bei dem indischen BigBrother mitmacht, bringt sie dann Schande über ihr Land?

Keine Haftgründe, aber …

es ist alles schlimm. Und es wird immer schlimmer.

In Hamburg gab es einen schlimmen Verkehrsunfall mit 4 Toten.
Einer der Toten war ein großer Jazz-Fan und las Ernst Jandls Texte zu Dieter Glawischnigs Musik.
Daher kannte und schätzte ich Dietmar Mues.

Nun muss ich dies lesen:

Derzeit liegen keine Haftgründe gegen den 38-Jährigen vor. Bislang sei der Unfallverursacher nicht zu der Tat vernommen worden, wie ein Polizeisprecher sagte. Am Dienstag versuchten Ermittler vergeblich, Alexander S. zu erreichen.

was dazu zu sagen ist? Ich sage lieber nichts.
Seine Mutter jedoch sagte etwas der Presse: Sie verstünde die Aufregung nicht, ihr Sohn habe das ja nicht absichtlich getan.

So exkulpiert man sich. Genauso wie “Ich hab mir nichts dabei gedacht” ist das anscheinend eine Entschuldigung für vieles, in diesem Falle für vierfachen Tod.

Ich kann gar nicht so schnell kotzen

wie die SchwarzGelben Betonköpfe ihre Meinung ändern.

Deren Hirn ist so bröckelig wie der Beton in alten Reaktoren.

Wegen einer Landtagswahl sind sie plötzlich “zum Umdenken bereit”.

Dafür sind wir 30 Jahre lang gegenangegangen, wurden Tausende von AKW-Gegnern zusammengeschlagen und kriminalisiert, haben wir die Risiken von Gorleben, Lubmin und Asse in Kauf nehmen müssen

aber wegen einer Landtagswahl bekommen sie plötzlich Bedenken.

Sie können es einfach nicht lassen …

diese verdammten Chauvis beim Spiegel:

Frauenquote

Und deshalb forder ich endlich 100% Frauenquote beim SPIEGEL und diese dämlichen Biertisch-Ärsche in die Waschküche

und eröffne mit dem Papst eine Herrenboutique in Wuppertal ..

alberte einst Loriot.
Nun kann Herr Frigge ja gemeinsam mit Herrn v. Beust Boutique-Eröffnungen aufsuchen.

Carsten Frigge selbst antwortete auf die Frage, wie er sich fühle: „Endlich frei!”

Man hat den Anschein, als trügen alle diese fast-kriminellen (um mich gelinde auszudrücken) Herren die Last, nach der sie gegeilt haben, so schwer.

Diese Herren machen ihre Arbeit nicht, ruinieren die Stadt, bestehlen die Bürger und sind dann erleichtert, wenn sie sich vor den Resultaten ihren eigenen Taten drücken können.

Wäre heute Wahl…

wie die Frage weitergeht, wissen Sie …

Es ist eine beliebte Frage des TagesJorunalismus  und aus den Antworten wird dann kaffeesatzartig die Wahlprognose errechnet.

Demzufolge wären die Grünen zur Zeit eine sehr starke Partei.

Aber gilt das auch für die Inhalte? Gilt das für die GAL in Hamburg?

Bei der Lektüre eines Artikels der FAZ  “Der große grüne Graben” stieg wieder die Wut hoch in mir. Wie sehr diese Partei ihr Mäntelchen nach dem Wind hängt, ihrer Basis ins Gesicht schlägt, das ist schon nicht mehr auszuhalten.

„Sind Sie dafür, dass bei den Überlegungen zur Zukunft des Buchenhofgrundstückes der ökologisch wertvolle Baumbestand durch konsequente Anwendung der Naturschutzgesetze gesichert wird?“

Nein, dies war nicht die Frage, ob der Bürger gegen das Abholzen eines Buchenwaldes stimmt (85% haben übrigends gegen das Abholzen gestimmt und sind dieser Finte nich auf den Leim gegangen), dies war die Frage, die als Gegenfrage FÜR DAS ABHOLZEN des Waldes auf dem Abstimmungsbogen gestellt wurde.

Diese Formulierung erfüllt alle Bedingungen des geplanten Betrugs, diese Formulierung kann nur Köpfen entspringen, denen es nicht um die Sache, um die Demokratie, um den Bürgerwillen geht, sondern nur noch um den eigenen Macht-Erhalt. Koste es was es wolle.

In diesem Fall eben die Glaubwürdigkeit.

Übrigens, liebe Grüne, die Stimmung im Volk ist keine Politikverdrossenheit, schon lange nicht mehr, das ist hilflose Politiker-Verachtung. Und soetwas ist hochexplosiv.

Hamburgs leere grüne Köpfe

Je mehr ich über die Grünen in Hamburg und ihre erschreckende Kulturlosigkeit nachdenke, umso wütender werde ich.

Nirgends zeigen Sie Haltung, nirgends beziehen sie Stellung, bei der jetzigen Kulturdebatte sind sie gänzlich abgetaucht.

Seit 1978 die Grünen in Hessen zum ersten Mal zur Wahl antraten, habe ich diese Partei gewählt. Bis 2006.  Und seit die schwarzgrüne Koalition 2008 in Hamburg besiegelt wurde, konnte ich mich nur noch mit Entsetzen abwenden.

Ich richte jetzt mal ein offenes Wort an die Hamburger Grünen:

  1. Glaubt nicht, daß Ihr jemals wieder gewählt wird. Ihr tragt kräftig zur aktuellen Politiker-Verachtung (nicht Politik-Verdrossenheit) bei!
  2. Ihr reißt das Maul auf, wo es nichts kostet. Auf Eurer aktuellen Hamburger Seite ruft Ihr zur Mahnwache wg. Stuttgart 21 auf. Wo wart Ihr bei den Aktionen gegen die Schließung des Hamburger Museums? Da haltet Ihr das Maul und verkriecht Euch feige
  3. Durch Eure Korrumpiertheit laßt Ihr die Wähler im Stich und öffnet das Vakuum für Protestparteien und Populismus
  4. Schämt Euch!

Ahlhaus-Straße? Stuth-Straße?

oder darf wenigstens die Altonaer Museumsstraße ihren Namen behalten, wenn das dazugehörende Museum vernichtet wird?

Hemmungslose Stümper

sitzen da im Hamburger Senat. Sie können nicht rechnen, nur kaputtmachen.

Erst eine Generalintendanz, dann doch wieder nicht  – sie reden und handeln bevor sie denken.

Und so ist es auch mit dem Altonaer Museum.
Erst wird es renoviert für viel Geld.
Dann wird ausgerechnet, was ein temporärer Umzug wegen Brandschutzmaßnahmen (ach Frau Parteilos von Welck, Ihr Lieblingsthema!) kosten täte
Dann kommt man bei der Sparsitzung im Senat drauf, daß man es einfach schließen könne.  Und glaaubt wohl, man kann ein Museum einfach so in eine Schachtel stecken und gut ist.  Soll das Haus einfach nur geschlossen werden und alles was drin ist bleibt drin? Oder steckt man alles in eine Lagerhalle?
Was kostet das Umlagern? Was kostet der Mietvertrag, der ja nicht einfach von heute auf gestern gekündigt werden kann? Was kostet die Miete für die Lagerung?
Wann wird das, was in der Lagerhalle liegt, wieder ausgestellt? Und wo? Das Museum Altona gibt es ja dann nicht mehr?
Verkauft man dann einfach das Inventar oder was macht man damit?

Ist da wirklich nichts dran an der Vermutung, daß das Haus einem Immobiliendeal geopfert wird? Wäre ja nichts neues in dieser Stadt.

Ich kann nur meine Meinung wiederholen:

Dieser Lumpensenat und seine zurückgetretenen ehrenhaften Mitglieder gehören geteert und gefedert aus der Stadt gejagt!