Kategorien: Ausgekotzt

Radau-Bruder zu Radau-Bruder

warum bleibt Westerwelle nicht gleich in Brasilien?

Da kann er sich mit Herrn Ronald Schill zusammentun und sich eins feixen über das dumme Deutschland, dem man es so richtig gezeigt hat.

Aber im Ernst:

Dieser Mann ist nicht ministrabel, dieser Mann gehört zum Stamm der ewigen Geier und Vorteilsnehmer. Unerträglich und peinlich.
Und dabei so banal.

Da hatten wir doch ganze andere Persönlichkeiten als Außenminister der Bundesrepublik Deutschland.

Hätten Sie sich einmal Guido Westerwelle als Nachfolger Willy Brandts vorstellen können? Welten!

So gerät alles unter die Räder…

Haben Sie schon einmal nach dem Grundgesetz online gesucht?
Was liegt näher als www.grundgesetz.de einzugeben? (Nein, kein Link, ich ärgere mich zu sehr)

Diese Domain wird von einer obskuren Beratungsfirma besetzt, die so großartig ist, daß nicht einmal das Kontaktformular funktioniert.

Sonst hätten die Herrschaften dort meine Wut direkt abbekommen:

Ich finde es absolut degoutant, daß Sie die Domain

www.grundgesetz.de

für Ihre Zwecke nutzen.
So weit ist es schon gekommen.
Haben Sie denn einen Anstand?

Kann '/www/conf/report/000.conf' nicht öffnen: No such file or directory
Bitte verständigen Sie webmaster@www.adarius.de und melden Sie diesen Fehler.

Der Fehler liegt ganz woanders, die sind in ihrer Hybris ganz eindeutig falsch konfiguriert. Schon die Adresse: “Josef-Dollinger-Bogen…”

Frühstückstortur in der Dienstleistungsgesellschaft…

Schon bevor ich morgens um 06:45  meinen Platz im Frühstücksraum ausgesucht und eingenommen habe, stürzt eine Angestellte auf mich zu und erfragt meine Zimmernummer. Ich antworte ihr, daß ich diese ihr mitteilen werde, wenn ich mit dem Frühstück begönne und mich zum Buffet begäbe.

Am Buffet fehlen Eierbecher. Als ich  danach frage, erhalte ich die Antwort, es kämen gleich welche, ich könne mir dann einen Eierbecher holen. Nicht, daß man ihn bringen könne.

Als ich dann vor meinem Frühstücksteller am Tisch sitze, gelingt es mir nicht, die Aufmerksamkeit der kaffee-ausschenkenden Angestellten zu erheischen, alle Krawattenträger ringsum haben sofort Kaffee eingeschenkt bekommen. Alleinreisende Frauen? Na, eine einzelne Frau am Frühstückstisch, die wartet doch bis ihr oder ihre Begleiter erscheinen und trinkt dann erst Kaffee.

Als ich mein Frühstück gerade mal zur Hälfte verzehrt habe, das Ei ebenfalls, stürzt ein agiler Kellner an meinen Tisch, fragt ob er abräumen dürfe (hat den Eierbecher schon in der Hand). Ich ergebe mich und gebe nach.

Drei  Minuten später kommte eine der durch die Frühstückshalle streunenden Kellnerinnen an meinen Tisch, ergreift meinen Teller und fragt, ob sie ihn abräumen dürfe.
Mir platzt die Geduld und ich schnauze sie an, daß ich jetzt endlich endlich in Ruhe frühstücken möchte. D a das aber wohl unmöglich sei, räumte ich das Feld.
Ich möchte in Ruhe den Tag beginnen, nicht ständig vom Personal verstört und vertrieben werden.

Ach ja, das Frühstück schlägt mit 19,00 EUR zu Buche, daß man dafür ohne Personalintervention gerade mal ein Brötchen, ein Ei und eine Tasse Kaffee zu sich nehmen kann, macht die ganze Sache ja so lukrativ.

Diese permanente Abräumerei, welche wohl Dienstbarkeit demonstrieren soll, nervt mich total. Im Nürnberger Literaturhaus-Café nimmt die Kellnerin, während ich Zeitung lese, den Teller mit dem halben Stück Kuchen vom Tisch. Als ich den Kuchen zurückverlange, ist sie äußerst erstaunt.

In die gleiche Kerbe haut übrigends auch dieses unerhörte “GERNE” das seit einiger Zeit in die Kellnerhirne getrichtert ist ebenso wie das “SCHMECKTS?” wenn man gerade erst den ersten Bissen zu Munde führt…

PS: Dieses tolle Frühstück gibts in der Bürostadt Frankfurt-Niederrad in einem Hotel mit 2 Buchstaben, erlebt und erlitten habe ich das Ende 2008 (und damals auch aufgeschrieben, kam mir jetzt zwischen die Finger)

Der Täter ist das Opfer?

Der Ex-Sänger der ''Böhsen Onkelz'' soll einen Unfall versacht haben, bei dem zwei Männer beinahe starben. Es wäre nicht der erste schwere Rückschlag im Leben des Musikers.

schreibt die Süddeutsche im Anreißer.

Ich denke mal, für die Opfer ist das ein "schwerer Rückschlag." Aber für einen Täter (wenn es der böse Onkel war) kann ein solch verantwortungsloses Handeln nie ein "Rückschlag" sein, denn Handeln ist aktive Betätigung. Und ein Mensch weiß was er tut. Und muß für seine Taten (nicht für seine Rückschläge) einstehen,

ausgekotzt – die Liste zum Wochenende

  1. Streiken oder Schweigen?
    In Deutschland wie in anderen Ländern wird den Museen der Hals zugedreht, aber in Frankreich streiken die Museen dagegen, in Deutschland leiden sie schweigend.

    "Der Arbeitskampf richtet sich gegen Stellenabbau und das finanzielle Ausbluten des Kulturbetriebs in Zeiten der Krise. Während Deutschlands Kulturschaffende an Sparmaßnahmen schwer zu kauen haben, aber schweigen, üben sich die Kollegen in Frankreich in Protestkultur." berichtet die Frankfurter Rundschau aus Paris, das Hamburger Abendblatt listet die Auswirkungen der Sparbeschlüsse auf die Museumslandschaft in Hamburg auf,  wo eine falsche oder eine schlechte Politik die Umwandlung der Museen in Stiftungen sehr unprofessionell durchgepeitscht hat und nun die Auswirkungen dieser Fehlentscheidungen in den nächsten Jahren immer deutlicher werden werden.

  2. Waren es in Hessen früher emigrierte Juden, die in ihren Testamenten die hessische CDU mit Parteispenden bedachten, so hat sich der Herr Weimar, seines Zeichens hessischer Finanzminister, nun eine andere Tätergruppe ausgedacht: Rentner. Die von der Deutschen Bank zur Steuerhinterziehung durch Geldtransfer ins Ausland animierten Privatiers seien in großer Zahl Rentner gewesen, die kleine Summen exportierten und deshalb eine Steuerprüfung nicht lohnten.
    Die Frankfurter Rundschau zeigt den Abgrund an Steuerzahlerverachtung auf, der in Hessen herrscht, den Mangel an Demokratieverständnis und die gravierende Unkenntnis der eigenen Aufgabe,
    Es ist nicht Aufgabe eines Finanzministers, Vermögende zu schonen und rechtswidrig Steuerprüfungen zu verhindern, es ist Aufgabe eines Finanzministers fällige Steuern einzutreiben.
    Wer als "kleiner Mann" jahrelang vom Finanzamt wegen Summen von 2000 oder 3000 EUR drangsaliert wird, die nicht als Betriebsausgaben anerkannt werden, schüttelt da sowieso nur den Kopf.
    Es ist aber keine hessische Spezialität. Von den vielen Hamburger Vermögensmillionären wird auch niemand geprüft ….
  3. Wenn die Stadt"väter" den Boden unter den Füßen verlieren und großkotzig abheben, dann geht das auf Kosten der Kultur. Denn irgendwo muss man ja sparen.
    Mißmutig schreibt die Telepolis über die Stuttgarter Versuche, den Bahnhof zu vergraben und dabei zum Totengräber der Kultur zu werden.
     

ausgekotzt – die Linkliste zum Wochenende

weil es gar so arg ist, eine neue Rubrik mit Regelmäßigkeit.
An Themen wird es nicht mangeln. Und Themen nicht nur aus Hessen….

  1. Die erfolgreichsten Steuerfahnder Hessens werden auf Druck des hessischen Finanzministers und Konsorten psychologisch untersucht und für unzurechnungsfähig erklärt und vom Dienst suspendiert. Das kennt man sonst aus stalinistischen Ländern..
  2. Der infamöse Ministerpräsident Roland Koch, auch bekannt aus Parteispenden-Affairen etc., kippt öffentlich-rechtlich den ZDF-Chef-Redakteur und die Tagesschau schönt dazu in vorauseilendem Gehorsam die Zusammensetzung des ZDF-Verwaltungsrats
  3. "Karneval derKulturen" in Hamburg gibt endgültig auf, auch weil sie nicht zur "Marke Hamburg" passen
  4. Erst nach dem Amtsverlust kann man Wahrheiten eingestehen, aber ohne daß man eine Lösung wüsste: es ist Krieg
  5. Und nochmal zu Hessen (ich bin froh, daß ich keine Hessin mehr bin): nun endlich schaffen es die verknöcherten "christlichen" Pfaffen doch zuzugesehen,daß Navid Kermani kutlurpreiswürdig sei. Und dieser überwindet sich und nimmt den Preis an. Dazu gehört schon Selbstüberwindung.  Kardinal Lehmann sollte "Nathan der Weise" zur Hand und in sich gehen.
    Beachtenswert ist Salomon Korns Preisrede.
    Und Herr Koch beharrt immer noch darauf, "alles richtig gemacht zu haben". Nur ja kein Gesicht verlieren..
  6. und in Italien werden die "Nicht-Italiener" aus dem Ort gejagt, damit sie das Weihnachtsfest nicht stören
  7. und in Kambodscha fordern die Killing-Fields-Mörder und Folterer Freiheit

da kann ich doch nur an der Welt und an Hessen verzweifeln