Rücktritte – einfach so?
ich war immer der Meinung, Politiker gingen in den Wahlkampf, um eine Führungsposition zu erringen und nach ihrer Wahl einen Auftrag der Wähler zu übernehmen.
Die Wahlkampfkosten werden bei Erfolg vom Steuerzahler erstattet.
Politiker werden also dafür bezahlt, daß sie Wahlkampf betreiben und anschließend dafür, daß sie den Wählerauftrag durchführen.
Wenn Politiker zurücktreten, weil sie keine Lust mehr haben, den Wählerauftrag durchzuführen, erhalten sie eine vom Steuerzahler finanzierte gute Pension.
Ich finde es äußerst eigenartig, daß in letzter Zeit die Meinung vorzuherrschen scheint, das Handtuch hinzuschmeißen sei legitim, man könne sich einfach davonmachen.
Wo bleibt da die Verantwortung für den angerichteten Schaden oder die nicht durchgeführten Konzepte?
Auch wenn ich mich freue, daß O.v.B. nun geht, was hat er alles angerichtet in Hamburg (Schill, Kusch, Horakova, von Welck (parteilos)), was hat er falsch gemacht (Ausplünderung / Enteignung der Hamburger durch Verschiebung der Krankenhäuser an Asklepios und des Immobilienbesitzes an sofort mieterhöhende Immobilienverwalter), für was steht er nicht gerade am Ende (Elbphilharmonie)?
Ich bin der Meinung, man dürfe Politiker nicht einfach gehen lassen und fürstlich verrenten.
Früher hat man schon auch mal geteert und gefedert. Heute federt man mit fetten Pensionen Verantwortungslosigkeit und Arbeitsverdrossenheit ab.
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