Zerstörung der öffentlichen Sphäre
durch die "Selbstverwirklichung"
In TimesMager der Frankfurter Rundschau wird eine Situation beschrieben, in der idealtypisch eine ältere Frau und ein junger Computernutzer "kollidieren".
Hier geht es um Raum, um einen Sitz- / Arbeitsplatz. Der junge Mann glaubt, nicht nur Anspruch auf einen SITZPLATZ sondern auch auf einen ARBEITSPLATZ zu haben.
Innenraum (Büro) annektiert Außenraum / Öffentlicher Raum (Höflichkeit ignoriert zudem).
Diese Verwechslung ist kein Einzelfall. Das gleiche Phänomen tritt auf bei der Verwechslung von Innen-Ohr und Öffentlichem Raum durch den Gebrauch von Telefonen, MP3-Spielern etc. Nur der eingenomme "Raum" ist etwas weniger greifbar, akustische Wellen kann man nicht mit Quadratzentimetern messen ;=)
Unhöflichkeit ist auch hier im Spiel.
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