Wer spricht mit wem wie?
Da ist doch eine merkwürdige Sprachzerrerei im Gange, verdruckst und peinlich:
Der Vergleich des Ministerpräsidenten Wulff sei „untragbar“ gewesen. Dessen Gedankenlosigkeit sei umso deutlicher zutage getreten, „als er seine Äußerung ausgerechnet in Gegenwart und auf Nachfragen einer Person machte, die aufgrund ihrer Geschichte ganz persönlich betroffen war und kraft ihres früheren Amtes als stellvertretendem Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland einen berechtigten Einwand dagegen vorbringen konnte und muss“. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung erklärte zudem: „Vor diesem Hintergrund war es aus journalistischen Erwägungen geradezu geboten, dem Leser in Erinnerung zu rufen, dass Herr Wulff seinen Vergleich gegenüber einem jüdischen Mitbürger machte.“ (aus der FAZ )
Ach du lieber Himmel, solche Diskussionen führen doch gerade zu Diskriminierungen.
Demnächst muß jeder Mensch, mit dem spricht, eine Tafel auf der Stirn tragen, auf der Religionszugehörigkeit, Geschlechtszugehörigkeit, berufliche Vergangenheit und Strafregister aufgelistet ist. Ist doch echt bescheuert.
(Und aus Gründen der PC muss ich nun natürlich erklären, daß ich keinerlei Vorbehalte gegen den Drogenkonsumenten, "ukrainische-Dirnen"-Freier und Wichtigtuer Friedman sowie den christdemokratischen Ministerpräsidenten Wulff, der die Wirtschaft vor Progromen in Schutz nimmt, und das demokratisch-konservative Presseorgan FAZ hege)
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