versteckter Minderwertigkeitskomplex
gibt sich als Anti-Intellektualismus.
Und das scheint ja heute gut anzukommen.
Frau Westermann, welche sich in abendlicher TV-Juxerei mit Götz Alsmann profilierte, gibt auf Buchreport.de Folgendesvon sich:
Nein, was allein zählt ist, ob man demjenigen, der ein Buch empfiehlt, anmerkt, wie sehr es ihm am Herzen liegt. Statt Schulmeisterei oder akademischer Klimmzüge ist es wichtig, zu erklären, warum ein Buch in eine andere Welt entführt, vom schnöden Alltag entlastet. Und man muss seine eigene Begeisterung für ein Buch anderen Menschen vermitteln können.
Ähnliches habe ich schon von Sportschuhverkäufern oder Immobilien-Maklern gehört.
Richard Kämmerlings beurteiltdas in der FAZ folgendermaßen zusammen:
Der mit Quote im Rücken schamlos vorgetragene Anti-Intellektualismus ist ein versteckter Minderwertigkeitskomplex. Wenn der zur Grundlage von Literaturbetrachtung im Fernsehen werden sollte, kann es in der Tat gar nicht simpel genug sein.
Ein weiterer Schritt voran in den Hades, wo Bücher dann wieder nach Umschlagfarbe sortiert werden etc…
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