Ich gebe Udo Feist und seinem Artikel Etwas Heiliges und Heilsames in der RF recht, wenn er zum Schluß konstatiert:

Der Pop säkularisiert mit Produkten wie “Chant” die religiöse Musik. Dem Markt und den sich dort bedienenden Individuen neue Sinnbedürfnisse zu unterstellen, erscheint weit hergeholt. Sie verhalten sich lediglich marktkonform – und ziehen sich Gregorianik rein. Ein Ausrutscher, aber kein Symptom.

Ich sehe jedoch einen Unterschied bei den Rezipienten:
Gläubige werden diese Musik als Andachts-Äußerung wahrnehmen, Un-Gläubige (und das sind wohl die Meisten) so wie im Artikel beschrieben.
Aber wie immer ist die Masse das Ziel. Da hat er recht.