Hamburg findet zu sich selbst: 14 Stunden Kunst und Shopping
das kann ja auch nicht angehen: eine ganze Nacht nur Museen und Gallerien offen… das ist doch nichts für einen Hamburger! Da muß doch noch was Anderes sein!
Zwar bleibt die Kunst nach wie vor nicht käuflich, und wie schon bisher werden Deichtorhallen, Kunstverein, Freie Akademie, Kunsthaus, Galeriehaus, Zentralbibliothek, Goethe-Institut, Instituto Cervanters, Museum für Kunst und Gewerbe, Kunsthalle, Haspa-Galerie und Bucerius-Kunst-Forum ein vielfältiges Programm vor und hinter den jeweiligen Kulissen anbieten, doch damit nicht genug: Erstmals sind nun auch die Geschäfte auf der Spitaler- und der Mönckebergstraße parallel geöffnet. Und einige Konsumtempel präsentieren sogar ein eigenes Kulturprogramm.
Von Synergien ist viel die Rede, die Einzelhändler erhoffen sich kauffreudige Kunstfreunde, und die ewig klammen Kunstinstitute haben nun dank der Unterstützung der Kaufleute erstmals die Möglichkeit, flächendeckend für den Tag der Kunstmeile zu werben.
Und nächstes Jahr heißt das dann “14 Stunden Shopping und Kunst” und danach überläßt man die Kunst wieder den Alleinunterhaltern und Silvermen und südamerikanischen Elcondorpasas….
und alles ist wieder im Lot. Oder war was?
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