Die Hamburger Ballin-Stadt

Mehr inszenierte als gelebte Geschichte

Viel Docutainment, wenig originale Atmosphäre: In der Praxis muss sich zeigen, wie das Ausstellungskonzept auf der Veddel funktioniert. hat sogar die alte Tante Abendblatt gemerkt.

Aber vorher wohl niemand?

Da kommt ein Unternehmen her (Leisure Work Group), baut ein Museum, eine Schiffslinie wird eingerichtet, um die Besucher zur Ausstellung zu bringen (www. maritime-circle-line.de), dann kriegen die Leute ein paar bewegte Touchscreens und Wackelpuppen vorgesetzt:

In goldenen Rahmen sind bewegte Bilder zu sehen, Living Pictures. Dekoriert ist das Szenario mit Schifffahrtsplakaten und historischen Gepäckstücken. Der Pfad ist thematisch gegliedert, interaktive Angebote, sprechende Puppen und Installationen

Das Schicksal der Menschen wird individualisiert, die Not riecht gut und sieht gut aus..

da wird Schindluder getrieben mit der Geschichte und unsere Stadtväter freuts und die Menschen werden weiter verdummt.
Die Presse ist es schon.