So ist das, wenn irgendwelche kruden Gremien irgendwelche kruden Gremien feiern…

In der Dresdner Frauenkirche sind am Dienstag die diesjährigen “Europäischen Kulturpreise” vergeben worden. Die von der Europäischen Kulturstiftung “Pro Europa” ausgelobte Auszeichnung ging in diesem Jahr an mehrere Prominente und an die Initiative “Petersburger Dialog”.

Der 2001 vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder und Russlands Präsident Wladimir Putin ins Leben gerufene “Petersburger Dialog” habe viel zur deutsch-russischen Verständigung beigetragen, begründete der Präsident der Stiftung, Ernst Seidel, die Entscheidung. In der Kategorie “Politik” nahmen die Vorsitzenden des russischen und deutschen Lenkungsausschusses, der frühere sowjetische Präsident Michael Gorbatschow und der letzte DDR-Ministerpräsident Lothar de Maizière, die Auszeichnung entgegen.

Erstens sind es die Unvermeidlichen, die die Preise entgegennehmen und sich geehrt fühlen …

und zweitens, was bitte hat dieser schwachsinnige Dialog gebracht außer Dienstreisen mit komfortabler Hotel-Luxus-Unterkunft?

Eine Zivilgesellschaft in Russland ist in weiter Ferne und der Kulturaustausch, die grenzüberschreitende Kulturarbeit mit Russland wird weiterhin unsubventioniert, effektiv und kräftezehrend von Individualisten geleistet.

Aber mit denen spricht der Petersburger Dialog nicht. Nur mit Mördern, Putins etc.