ohne Grund
werden Bibliotheken zusammengestrichen und das wird dann einfach als Neu-Orientierung verkauft:
die Bibliothek des Goethe-Instituts in Paris:
Je nach Zählweise geht es um eine Reduktion auf ein Viertel oder ein Drittel des alten Bestandes. Intern ist die Rede von 35 000 Bänden, von denen nur 5000 übrig bleiben sollen. Die Pariser Institutsleiterin, Angelika Ridder, will diese Einschätzung indes korrigiert wissen. Sie spricht von 25 000 Bänden, von denen 8000 erhalten bleiben und verkauft die Verkleinerung als thematische Profilierung: Man werde nicht mehr die deutsche Literatur ab 1945 führen, sondern sich auf die Literatur seit dem Mauerfall konzentrieren.
Wer Bibliotheken zusammenstreicht, frißt auch kleine Kinder.
Oder ist einfach nur grottendumm.
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