Daß Herr M. Broder eine spitze Zunge hat,
ist ja inzwischen durch lange Jahre Feuilleton-Lesen hinreichend bekannt.
Daß er aber inzwischen in die gleichen Kerben haut,daß er inzwischen genauso instinktlos Vorurteile provoziert, nachplappert oder bestärkt, fällt mir doch sehr unangenehm auf:
Im Spiegel zieht er Vergleiche wie Gemütlich wie Guantanamo oder .. minutenlang ruhte die Kamera auf seinem Gesicht, als habe ein Tsunami-Überlebender seine tot geglaubte Familie wieder gefunden.
tja, wollen wir dann mal Vergleiche ziehen wie gemütlich wie Dachau? Nein, das darf man natürlich nicht, denn da war es ja eine ganz besonders einzigartige Opfergruppe ???
Herr M. Broder, ich wollte Ihnen schon vor 15 Jahren mal einen langen Brief schreiben, jetzt drücke ich nur meinen Abscheu aus, Ihre Vergleiche sind sowas von gedanken- und geschmacklos, da finde ich keine Gürteillinie mehr dafür
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