Es gibt zu dieser unsäglichen Fettweg-Show im NDR und zu diesem unsäglichen Moderator ja wohl einiges zu sagen.

Fettklumpen

Zum Einen frage ich, mal ganz inhaltlich gesehen, wieso es so toll sein soll, wenn so ein Fettklumpen abnimmt, wie er gelobt wird, Anteil genommen wird, jedes verlorene Gramm gelobt wird, aber nimmt fragt, wiewenig sich solch ein Typ im Griff haben muss, um 180 kg schwer zu werden?

Zum Anderen dann natürlich, und das ist wesentlich wichtiger, die Frage nach dem Geld, der Finanzierung, der Aufgabe der Trennung von Inhalt und Werbung, dazu gibt es schon einige Informationen:

Kein Geld für die Kultur

Es kommt noch übler: Der Etat der Fördergesellschaft Nordmedia schrumpft. Der NDR will seine Leistungen um 150.000 Euro kürzen, die Landesregierung Niedersachsen kürzte ihre Mittel 2005 um 980.000 Euro. Das hat Folgen für die kulturelle Filmförderung und niedersächsische Filmfestivals, denen Nordmedia Zuschüsse entweder ganz gestrichen oder drastisch gekürzt hat.

Daß statt für die Kultur reichlich Geld für die „FettWegShow” da ist, das hat im Niedersächsischen Landtag Politiker von CDU, Grünen und SPD gleichermaßen erzürnt. In einer fraktionsübergreifend verabschiedeten Entschließung hielten die Parlamentarier fest, es sei „problematisch, wenn Fernsehanstalten Förderungen für Produktionen bekommen, die sonst üblicherweise aus dem eigenen Etat der Fernsehanstalten finanziert werden”.

Dies gelte besonders für Formate, die „weder besonders anspruchsvoll noch für das Land Niedersachsen imagefördernd noch für die Entwicklung des Medienstandortes Niedersachsen von Bedeutung sind”.Das Ringen mit dem NDR um seltsam finanzierte Shows wie diese wird sich wohl noch fortsetzen. Die „FettWegShow” läuft weiter.

ausführlicher Artikel hier:

Fetternwirtschaft