Der Gedanke, dass eine Gesellschaft, die nur Geschichten erzählen kann, wenn Gewalt darin vorkommt, deren Fernsehprogramm keine erzählenden Themen außer Gewalt kennt, doch sehr arm dran ist ..

hat sich ein ganz klein wenig für mich relativiert. Seit 3 Tagen kann ich Antennen-Gebundener Fernseh-Empfänger endlich Arte und 3SAT empfangen und prompt habe ich zwei sehr schöne langatmige intensive Geschichten erzählt bekommen: das Porträt eines photographierenden Strassenkehrers und die Geschichte von der Wahlstimmenfängerin auf der Insel Kishi im persischen Golf.

Endlich kann ich diese Sender empfangen. Endlich fühle ich mich ernstgenommen und endlich genieße ich, fernsehmäßig ;=)