eminent “eminem”
also, das ist schon atemberaubend, wie aus Fürzen und anderen Geräuschen hier “Kunst” herbeigeredet wird:
Eine Preisgabe des Intimsten, Schambehafteten ist das trotzdem nicht; es ist, als direkter Ausdruck von Körperlichkeit, immer noch Mittel zur Kommunikation – ein Konzept, das in hart-martialischer Form auch Musiker wie Henry Rollins im Repertoire haben. Eminem hat mit dieser partiellen Sprachlosigkeit zweifellos einen Endpunkt erreicht – wie es heißt, soll dies sein letztes Album sein – und darüber hinaus noch etwas anderes: Der Mainstream, in dem er als einer der wenigen Rapper angekommen ist, duldet nun offenbar künstlerische Äußerungen, die über die bei Hip-Hop-Produkten mit den üblichen Hinweisen auf explizite Texte markierte Hemmschwelle noch hinausgehen.
so steht es in der FAZ, ich mag es kaum glauben
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