ist dieser Herr Wulff.
In einem Jahr ist das alles vergessen.
Wenn Sie sich da mal nicht täuschen. Wir Bürger vergessen das nicht.
Dann spricht er noch von Stahlgewittern. Will er sich jetzt als kriegserfahren gerieren, als Ernst-Jünger-Adepten? Nein, er scheint wohl einfach nur strunzdumm zu sein, nicht nur von Selbstkritik unangefochten, auch von jeglicher Bildung.
Verdammt nahe am “Wörterbuch des Unmenschen” ist dieser Präsident inzwischen.
Die kriegerische Wortwahl fällt gottseidank nicht nur mir auf. In den Revierpassagen wird die aggressive Wortwahl ebenfalls beleuchtet.
06.01.2012 in:
Perfide|Kommentare deaktiviert
Herr Koch erzählte einmal, die Parteispenden kämen aus Nachlässen emigrierter Juden aus der Schweiz
Herr Wulff erzählt jetzt, die Unternehmergattin habe wegen der Bankenkrise Geld „bei mir angelegt“
wenigstens die Phantasie funktioniert noch, die Realität hat er eventuell nie gekannt.
Eines hat er jedoch glorios geschafft: den Schulterschluß der Presse, die Adelung der BILD
ist der Herr Bundespräsident Wulff,
das ist das Resumée, das sich unweigerlich aufdrängt, wenn man wie gerade im DeutschlandradioKultur die Analyse einer Körpersprache-Spezialistin und die Aussagen von Journalisten aus Hannover über Herrn W. hört.
Nachzuhören auf www.dradio.de: http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/01/05/drk_20120105_1718_1d04d2e5.mp3
sich ein gebügeltes Hemd anziehen und die Haare kämmen, mehr braucht es nicht?
Auf Fragen nicht eingehen, oder sie vernebelnd beantworten, das reicht schon?
Von der eigenen Leistung, das Amt zu stärken, zu raunen, das sei angebracht?
Ob eigener Fehler Krokodilstränen tropfen zu lassen, langt schon?
Dieser Präsident, der nur noch seine Haut retten möchte, paßt nicht. Ich möchte jetzt nicht die Würde des Amtes ansprechen, Respekt vor dem höchsten Amt der Republik, das menschliche Maß reicht schon. Dieser Mann hat kein Format, keine Bildung, keinen Anstand, nur Gier. Dieser Mann ist (wie so typisch für diese Regierung) ein Kleinbürger, der sich in der Sonne des Geldes aalt und mit den großen Hunden pinkeln möchte.
Dabei verhebt man sich eben mal leicht ein Bein…
Die vielen Fragen der Bürger zur Würde des Amtes als Bestätigung anzuführen? Dumm ist er wohl auch noch. Aber eben nicht gerissen. Da fehlt ihm wieder die Klasse.
Die Reaktion der Presse auf dieses gestrige Interview (eher “ausweichendes Gespräch) ist verheerend. Spätestens jetzt müsste er merken, daß es nicht mehr geht.
Wenn sich die Mehrheit der Bevölkerung für den Bundespräsidenten fremdschämt, dann ist es genug.
Es braucht eine Person mit Erfahrung, die ein Leben gelebt hat jenseits von Darlehen und Häuslebau, Joachim Gauck oder Gesine Schwan.
PS: Georg Christoph Lichtenberg, E364:
Alles so wohlklingend und alles erlogen.
die Diskussion um Herrn Wulff und Consorten sei schädlich für das Amt des Bundespräsidenten.
Das meine ich auch, aber sicherlich anders als Herr Schäuble. Nicht die Kritik solle gefälligst verstummen, sondern der Kritisierte solle die Konsequenzen ziehen.
Das höchste Amt der Bundesrepublk Deutschland ist leider in der letzten Zeit falsch besetzt gewesen. Herr Köhler, der gegen Gesine Schwan mit einer dünnen Mehrheit von 15 Stimmen gewann, schmiß einfach hin. Herr Wulff, der gegen Joachim Gauck und Luc Jochimsen gewann, klebt am Amt.
Kleben ist das richtige Wort. Pecunia non olet.
Und nun kommen wir von der Privatheit und Heimlichkeit, die den ökonomischen Verhältnissen, in Übereinstimmung mit den allgemeinen Kulturtendenzen, durch die Geldwirtschaft zu eigen wird, zu dem Verkauf des Menschen, der Bestechung zurück, welche in der Geldwirtschaft, eben durch jene Eigenschaften derselben, ihre höchste Ausbildung erlangt. Eine Bestechung durch ein Stück Land oder eine Viehherde ist nicht nur vor den Augen der Umgebung nicht zu verheimlichen, sondern auch der Bestochene selbst kann sich nicht so scheinbar ignorierend, als ob gar nichts geschehen wäre, dagegen verhalten, wie die oben charakterisierte repräsentative Würde der Bestechlichkeit es mit sich bringt. Mit Geld dagegen kann man jemanden sozusagen hinter seinem eigenen Rücken bestechen, er braucht sich nichts davon wissen zu machen, weil es ihm eben nicht spezifisch und persönlich anhaftet. Die Heimlichkeit, die ungestörte Repräsentation, die Intaktheit aller sonstigen Lebensbeziehungen kann bei der Bestechung durch Geld noch vollständiger bestehen, als selbst bei der Bestechung durch Frauengunst. Denn so völlig und restlos diese sich in ihrem Momente erschöpfen mag, so daß, äußerlich betrachtet, von ihr noch weniger, als von einem Geldgeschenk, an der Persönlichkeit haften bleibt – so ist diese Spurlosigkeit doch insbesondere nach der Seite der inneren Konsequenzen nicht dieselbe wie bei der Bestechung durch Geld; denn das Bezeichnende für diese ist, daß mit dem gegebenen und genommenen Geld insoweit jegliche Beziehung zwischen den handelnden Personen zu Ende ist, während in jenem Fall an die Stelle der momentanen Gefühlserregung viel eher Aversion, Reue oder Haß als bloße Gleichgültigkeit zu treten pflegt. Solcher Vorteil der Geldbestechung wird freilich naturgemäß dadurch aufgewogen, daß, wenn die Verheimlichung nicht gelingt, sie die stärkste Deklassierung des Betreffenden mit sich bringt.
aus: Georg Simmel, Philosophie des Geldes, Fünftes Kapitel. Das Geldäquivalent personaler Werte
der war nur ganz kurz im Amt, wird aber seither durch fortgesetzten Ausbau seines privaten Wohnhauses zu einem Hochsichertrakt auf Kosten des Hamburger Steuerzahlers “sicherheitsverwahrt” und der regt sich nun auf über die Politik der Bundesregierung zum Thema “Sicherheitsverwahrung”
Sollen alle so komfortabel wie er weggeschlossen werden?
Unsere Hamburger Müllmänner dürfen Trinkgelder nur bis Sylvester annehmen, nicht mehr als 10 EURO / Kunde und müssen das Geld auch noch in Listen eintragen.
Unser Staatsoberhaupt darf Bücherkäufe und getarnte Wahlkampf-Buchwerbe-Anzeigen von seinen guten Freunden hinter seinem Rücken schalten lassen, AirBerlin-Upgrades annehmen, private Mauschelkredite annehmen, und noch so mancherlei mehr.
Die Wahrheit, die hier scheibchenweise / guttenbergartig herauskommt, ist unwürdig.
Einem Müllmann nur 10 EURO Trinkgeld zu gönnen, ist auch unwürdig.
was man macht und das muss man verantworten”,
vor was will dieser Bundespräsident sein Wissen verantworten? Vor seiner Selbstgerechtigkeit?
Ein Minister-Präsident, der die Hypotheken für sein Haus nicht selbst zahlen kann und deshalb wohlwollende Vorzugskredite befreundeter Industrieller annimmt, gerät zweifelsohne in den Geruch der Bestechlichlichkeit, auch wenn er sich bei der Anfrage im Landtag mit haarspalterischen juristischen Argumenten meinte herausreden zu können.
Und so jemand wird Bundespräsident. Ein ehrenvolles Amt. Ein Amt, das von so würdigen Männern (leider keine Frau bisher) wie Heuß, Heinemann, Scheel, von Weizsäcker ausgeübt wurde. Und das nun von diesem erbärmlichen Möchtegern-Berlusconi beschädigt wird.
Sie kriegen einfach den Hals nicht voll. Ersticken sollen sie an ihrer Selbstgerechtigkeit und Habgier.
In Jerusalem hat Jesus die Zöllner aus dem Tempel gejagt, bei uns sitzen sie noch in hohen Ämtern.
So ein NewsFeed hat schon seine Vorteile: man sieht, sind denn die meinungsstärksten Tagesblätter abonniert, die Richtung, wos langgeht …
Und in fröhlicher Reihenfolge finde ich da immer wieder teils mokante, teils scheinempörte Aufmacher über diesen aalglatten fränkischen Blender und Lügner. Nun hat da ja dieser Lügenbaron seine Rückkehr ins Land der Plagiatoren recht ordentlich geplant und getimet, die ZEIT konnte es gar nicht erwarten und ordnete schon rechtzeitig ihren Chefredakteur für die Besorgung des Memoirengeschäfts ab, und alle entrüsten sich. FAZ, Spiegel online und Consorten regen sich mit mindestens einer Schlagzeile pro Tag auf.
Da drängt sich unwillkürlich der Verdacht auf, daß das ja wohl alles so ehrlich nicht gemeint ist. Da muß es einen anderen Antrieb geben, wohl den klammheimlichen Wunsch, diesen Emporkömmling und Möchtegern wieder herbeizureden, wieder dabeizuhaben im politischen Geschäft.
Ist ja sonst so glanzlos jetzt wo beim Euro der Glanz ab ist. Einfach ignorieren wäre wohl zuviel der Größe für diese Journaille.
Schade, daß ich diese Blätter nicht mehr abbestellen kann. Habe meine Abos alle schon gekündigt. Aus Überdruß
PS: Wenn dieser Möchtegern schon einen Job sucht, dann setzt ihn meinetwegen als Nachfolger von Thomas Gottschalk bei Wetten daß ein, da wird ein Nachfolger gesucht und da kann er wenig Schaden anrichten